Weihnachtsturnier beim WSC: Silvan Hamo setzt sich die Krone auf

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Werne. Dieses Jahr war die Teilnahme aus anderen Abteilungen des Werner SC beim großen Weihnachtsvorgabeturnier der Tischtennis-Abteilung nochmals gestiegen: Neben Fußballern spielten auch Mitglieder aus dem Breitensport und aus der neugegründeten „Parkinson-Gruppe“ mit und freuten sich über einen tollen Nachmittag mit viel Spaß im Miteinander.

Insgesamt traten 62 Spieler, Eltern und Alumnis an, um den Pokal dieses Turniers zu erobern. Völlig unerwartet spielte sich der 20-jährige Silvan Hamo in ein großartiges Finale gegen den 14-jährigen Jakob Kuchler und gewann in einer lange Zeit sehr spannende Partie mit 11:6, 11:13, 7:11, 11:9 und 11:4. Dabei hatte der Hobbyspieler aus Syrien, der erst mit 17 Jahren mit dem Tischtennis-Sport in Werne anfing, sein letztes Meisterschaftsspiel vor zwei Jahren bestritten. Er verzichtet aufgrund seines Studiums des technischen Managements und Marketings in Hamm vorerst auf weitere Wettkampf-Einsätze.

Bei diesem Turnier zeigte Hamo eine von ihm bislang nicht gekannte Konstanz und vermied viele leichte Schupfball-Fehler. Gerade als Kuchler seine exzellente Technik gewinnbringend zur 2:1-Führung im Finale zu nutzen wusste, explodierte Hamo förmlich im vierten und fünften Satz und baute seine fünf Punkte Vorgabe-Vorsprung durch äußerst aggressive Volleyschläge am Tisch sofort erfolgreich aus.

Die vier Halbfinal-Teilnehmer begingen ihre Wege in die Hauptrunde gleichermaßen geschickt: Alexander Klein hatte in seiner Gruppe „die eingebildeten Eiskristalle“ nach 0:2-Niederlagen gegen Matthias Makosch und Mika Hoppe durch 2:0-Siege über Ernst Kasch, Ole Kargetta, Marco Kenedy, Uli Brocke und Till Kargetta Platz drei erreicht. Kuchler blieb gegen Karsten Dahl, Diep Le, Franz-Heinrich Suilmann, seinem Papa Bernhard, Janika Beckers und Gerlinde von Frantzius sowie einem Dreisatzerfolg über Lino de Almeida ungeschlagen und gewann die Gruppe „die langsamen Lebkuchen“.

Die geehrten aus dem Halbfinale (von links): Oliver Thomas Sonnen (3.), Jakob Kuchler (2.)., Silvan Hamo (Sieger) und Alexander Klein (3.).

Oliver Thomas Sonnen wurde seiner Favoritenrolle bei „den temperamentvollen Tamen“ gerecht und siegte ohne jeden Satzverlust über Jürgen-Theodor Fränzer, Julian Olk, Ute Dahl, Antje Kuchler, Jason Lietz und Holger Schürmann. Auch Hamo wurde ohne jeden Satzverlust Gruppensieger bei „den eleganten Eisköniginnen“: Er bezwang Jan von Frantzius, Maxi Hebgen, Timo Kamphues, Sandra Kenedy, Hennes Kirsten, Karl-Heinz Hoppe und Tim Weischer.

Im 32er Feld der K.o.-Runde gelang Klein durch Dreisatzsiege über Maxi Hebgen und Doro Wolf (geb. Kleymann) ins Halbfinale, wo Hamo nach 2:1 über Ernst Kasch, und zweimal 2:0 gegen Silas Schürmann und Lars Kamphues auf ihn wartete: Hamo siegte 3:1 über Klein. Das andere Halbfinale erreichte Kuchler ohne Satzverlust durch Siege gegen Henry Pham, Jürgen Löcke, Maxim Boldt gegen Sonnen, der seinerseits Christoph Böckenbrink 2:0, Collin Thissen 2:1 und Mika Hoppe 2:0 abfertigte. Dieses Halbfinale dominierte Kuchler in drei Sätzen, indes hatte sich Sonnen am Zeh verletzt.

Die Teilnehmer stellten sich vor Turnierbeginn dem Fotografen. 

Die vielen Zuschauer waren begeistert vom sehr schönen Turnier-Tag beim WSC. Lino Sonnen wurde für den größten Gewinn an QTTR-Punkten (Sprung von 1355 auf 1469) in der Hinserie mit einem zusätzlichen Pokal ausgezeichnet, auch die Halbfinalisten wurden mit Sach- und Gutscheinpreisen für neue Beläge bei „Schöler & Micke“ belohnt.

Abschließend wurde nicht nur gefeiert, sondern auch noch „Jux-Tischtennis“ an zusammengesetzten überdimensionierten Tischen und am Mini-Tisch gespielt.

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