DM-Mehrkampf in Leverkusen: TV-Team landet auf dem fünften Rang

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Werne. Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Leverkusen statt, bei denen die Athletinnen Charlotte Görz, Johanna Czeranka und Paulina Czeranka in der Mannschaftswertung der Weiblichen U18 Klasse einen soliden fünften Platz belegten.

Charlotte Görz trat nach einem Muskelfaserriss, den sie sich im Juli bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Wattenscheid zugezogen hatte, mit der Vorgabe an, alle Disziplinen vorsichtig anzutesten und kein Risiko eines erneuten Aufbrechens der Verletzung zu riskieren.

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Diese Herausforderung meisterte sie bravourös und zeigte, dass die Verletzung in den vergangenen Wochen sehr gute Heilungsfortschritte gemacht hatte. In der Endabrechnung fehlten Charlotte mit 4.304 Punkten etwa 1.000 Punkte zu ihrem eigentlichen Leistungsvermögen.

Johanna Czeranka erreichte beim Speerwurf mit 31,87 Metern eine neue persönliche Bestleistung.

Paulina Czeranka erwischte einen hervorragenden ersten Wettkampftag und erzielte persönliche Bestleistungen über die 100 Meter Hürden sowie im Weitsprung. Ihre starke Leistung trug maßgeblich zum Mannschaftsergebnis bei. Ihre Schwester Johanna Czeranka konnte ebenfalls mit einem Weitsprung von 5,52 Metern zufrieden sein, was ihre konkurrenzfähige Form unter Beweis stellte.

Paulina Czeranka beim 200m Sprint.

Trotz dieser Höhenflüge gab es am zweiten Wettkampftag auch Tiefen, die sich insbesondere im Hochsprung bemerkbar machten und einen Platz auf dem Podium für die Mannschaft verhinderten.

In der Einzelwertung standen am Ende folgende Platzierungen zu Buche: Johanna Czeranka erreichte den 21. Platz, während Charlotte Görz den 23. Platz belegte. Paulina Czeranka rundete das Ergebnis mit einem 30. Platz ab.

Charlotte Görz über die 800 Meter in Führung liegend, Johanna Czeranka im Hintergrund (2. von links).

Den Wettkampf gewann Top Favoritin Svea Funck aus Walsrode, die sechs Wochen zuvor beim European Olympic Youth Festival (EYOF) die Goldmedaille gewonnen hatte und für den Deutschen Leichtathletikverband als ganz große Zukunftshoffnung im Siebenkampf gilt.

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