Werne. „Mal wieder war die Blockade im Kopf größer als die spielerischen Fähigkeiten“, sagte Trainer Cajus Cramer nach der Niederlage seiner Schützlinge gegen Wulfen – die zehnte hintereinander.
Oberliga 2 (Damen): LippeBaskets Werne – BSV Wulfen 52:71 (18:8, 11:21, 5:23, 18:19)
„Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das wir unbedingt gewinnen wollten. Alles, was wir unter der Woche besprochen und uns vorgenommen haben, konnten wir im ersten Viertel auch umsetzen“, schilderte Cajus Cramer. Mit 18:8 ging der erste Abschnitt deutlich an die LippeBaskets. Die Freude über die gute Defensivleistung verflog beim Trainer dann aber schnell.
21 und 23 Punkte kassierten die heimischen Korbjägerinnen nämlich im zweiten und dritten Viertel, erzielten selbst nur 16 Zähler und lagen damit in der „Crunchtime“ schon vorentscheidend hinten. Mit der „Brechstange“ hielten die LBW-Damen dagegen und gaben sich nicht auf. Diese Intensität fehlte aber im zweiten und dritten Viertel.
„Die erste Unterbrechung hat uns einen Knacks verpasst. Je näher der Gegner herankam, desto nervöser wurden wir“, berichtete Cramer. Das 5:23 im dritten Viertel habe gezeigt, wie verunsichert die Mannschaft sein. „Wir haben es nicht hinbekommen, während des Spiels die Blockade zu lösen. Aber wenn man schon neben der Spur ist und einen schlechten Tag hat, kann man zumindest aggressiv verteidigen, was ja das letzte Viertel gezeigt hat.“
Drei Spiele stehen bis zum Saisonende für die LippeBaskets noch auf dem Programm – gegen Westfalia Kinderhaus (A), AstroStars Bochum (H) und ASC Dortmund (A). „Wir möchten uns jetzt ohne Druck eins nach dem anderen vornehmen und einfach wieder versuchen in unseren Rhythmus zu kommen, um die Leichtigkeit wieder zurückzubekommen. Der Kopf steht uns aktuell im Weg – bei allen“, so Cajus Cramer abschließend.
LBW: L. Nägeler 2, Niehüser 5, Spiegelhauer, M. Nägeler, Teutenberg 4, Pinkosz 26, Safraider 2, Wohl 12, Brand, Kampert 1






















