Hartes Stück Arbeit: TV-Damen drehen Partie in Netphen

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Werne. Die Damen des TV Werne 03 haben auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen. Beim TV Einigkeit Netphen setzte sich die Mannschaft von Trainer Ingo Wagner am Samstagabend knapp mit 28:27 (16:16) durch und steht damit nach zwei Spielen bei 4:0-Punkten.

Frauen-Verbandsliga: TV Einigkeit Netphen – TV Werne 27:28 (16:16)

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Der Auswärtssieg war allerdings hart erarbeitet. Nach zehn Minuten lag Werne mit 4:8 zurück, auch nach 20 Minuten betrug der Rückstand beim 10:14 noch vier Tore. „Wir sahen in dieser Phase nicht ganz so gut aus“, ordnete Wagner den Start ein. Umso zufriedener war der Trainer mit der Reaktion seiner Mannschaft. „Das spricht für die Moral der Mannschaft“, betonte er.

Bis zur Pause kämpfte sich der TVW zurück. Nach 25 Minuten stand es bereits 15:15, zur Halbzeit 16:16. Entscheidend war aus Wagners Sicht die Phase zwischen der 20. und 45. Minute. „Da haben wir eine sehr gute Phase gehabt“, erklärte der Trainer. Aus dem Vier-Tore-Rückstand wurde bis zur 45. Minute eine 24:21-Führung für Werne.

Offensiv stellte der TVW den Gegner in dieser Phase immer wieder vor Probleme. Wagner sah einfache Tore über die erste Welle, aber auch gute Lösungen im Positionsangriff. Die Treffer verteilten sich auf mehrere Stationen: über den Kreis, aus dem Rückraum und von außen. „Das haben wir ganz ordentlich gemacht“, lobte der Trainer.

Eine wichtige Grundlage für die Aufholjagd war aus Wagners Sicht die Deckungsarbeit. Besonders der Innenblock steigerte sich gegen den starken Rückraum der Gastgeberinnen. „Da haben wir viele Bälle weggeblockt und dadurch einfache Tore bekommen“, erklärte Wagner. Auch einzelne Spielerinnen hob er hervor: Martha Wegemann habe ein sehr ordentliches Spiel gemacht, ebenso Jana Schindelbauer und Jette Müller.

In der Schlussphase blieb die Partie eng. Netphen kam noch einmal heran, doch Werne brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Trotz des zweiten Sieges sieht Wagner weiter Luft nach oben. Vor allem die Chancenverwertung müsse besser werden. „Wir lassen vorne noch zu viel liegen“, bemängelte der Trainer. Neben mehreren vergebenen Siebenmetern seien auch einige klare Wurfmöglichkeiten ungenutzt geblieben. „Das sind einfache Tore, die wir uns erspielen. Die müssen wir besser nutzen.“

Am kommenden Samstag geht es für die TVW-Damen wieder in eigener Halle weiter. Um 19 Uhr empfängt Werne in der Linderthalle die HSG Wetter/Grundschöttel. Mit dem gelungenen Start im Rücken will die Mannschaft dort nachlegen.

TV Werne: Böcker, Schmiegel – Brannekämper (4), Plotek (3), Hins, Sprau (1), Jost, Wegemann (8/2), Lessing, Schindelbauer (5), Müller (7)

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