Paderborn/Werne. Der Ahorn Sportpark in Paderborn war der Austragungsort der diesjährigen Westfälischen Meisterschaften der Klassen W/MU14. Vier junge Leichtathleten vom TV Werne 03 stellten sich der Herausforderung, sich mit den besten Sportlern Westfalens zu messen.
Eva Geldmacher hatte sich gleich in zwei Disziplinen, nämlich im Kugelstoßen und über 60m Hürden für diese Meisterschaften qualifiziert. Etwas ärgerlich war, dass das Kugelstoßen in die direkte Vorbereitung für das Hürdenlaufen fiel und sie sich für eine Disziplin entscheiden musste. Da im Hürdenlauf größere Aussicht auf eine Finalteilnahme bestand, verzichtete sie auf das Kugelstoßen. Leider lief es dann im Hürdenlauf nicht so wie erwartet und das Finale wurde ganz knapp verfehlt.
Deutlich besser lief es bei der elfjährigen Hanna Schulze Aquack. Sie steigerte sich in ihrem 60 m Hürden Vorlauf auf 12,06 Sekunden und qualifizierte sich damit für das Finale. Am Ende erreichte sie Platz 15 bei ihrer ersten Meisterschaft und war damit sehr zufrieden.

Die zwölfjährige Mehrkämpferin Marie Uhlig hatte einen langen Wettkampftag zu meistern. Sie startete morgens um 10.45 Uhr im Hochsprung. Die Plätze sechs bis neun wurden alle mit einer Höhe von 1,40m vergeben. Diese Höhe übersprang Marie auch im ersten Versuch. Da sie sich aber bei der Höhe von 1,36m einen Fehlversuch geleistet hatte, wurde sie am Ende Neunte.
Im anschließenden Kugelstoßen konnte sie dafür aber umso mehr glänzen. Angereist mit einer Qualifikationsweite von 7,92 m stieß sie gleich im ersten Versuch über 8m. Sie freute sich über 8,13m und Platz fünf. Im Hürdenlauf am Nachmittag lief sie zwar dicht an ihre Bestleistung heran, verpasste aber hauchdünn den Einzug ins Finale.

Erfolgreichster Teilnehmer auf Werner Sicht war der elfjährige Janic Spies. Der Allrounder absolvierte ein strammes Programm. Erst startete er über die 60m Hürdenstrecke. Die lief er im Vorlauf in toller neuer Bestzeit von 10,92 Sekunden. Noch nicht ganz im Ziel musste er sich direkt zum Start über die 800m begeben. Auch dort lief er neue persönliche Bestzeit und erlief sich in 2:30,79 min die Bronzemedaille. Anschließend hatte er 30 Minuten zum Erholen und musste im Finale über die 60m Hürden antreten. Dort merkte man ihm die Belastung der dicht aufeinanderfolgenden Wettbewerbe etwas an. Dennoch konnte er hier die zweite Bronzemedaille mit nach Hause nehmen.

Im Kugelstoßen erreichte er zwischendurch einen respektablen siebten Rang und als Startläufer der 4x100m Staffel der Startgemeinschaft Werne – Werl trug er am Ende eines langen Wettkampftages noch zu einem guten Laufergebnis in der Staffel bei. Eine gute Platzierung war aufgrund einer Kampfrichterfehlentscheidung unmöglich gewesen, obwohl die Staffel aussichtsreich auf den Medaillenplätzen gelegen hatte. So wurde es am Ende der siebte Platz für das Staffelquartett.






















