Tischtennis: WSC fiebert mit acht Teams der neuen Saison entgegen

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Werne. Die beendete Saison 2025/2026 bewertet die Tischtennis-Abteilung des Werner SC als erfolgreich, weil der 2025 in die Bezirksoberliga (BOL) aufgestiegenen 1. Mannschaft der Klassenerhalt gelang und zudem die Dritte (als Tabellenerster in der 2. Bezirksklasse) und die 4. Mannschaft (als Tabellenzweiter in der 3. Bezirksklasse via Relegation erfolgreich) aufgestiegen sind.

Zum ersten Mal in der mehr als 50-jährigen Abteilungsgeschichte nahmen in der abgelaufenen Saison sechs Erwachsenenmannschaften am Spielbetrieb des Bezirks Westfalen-Mitte teil. Und dieser Rekord wird umgehend gebrochen: Zur neuen Saison 2026/27 wird der WSC aufgrund des ungebremsten Mitglieder-Zuwachses eine weitere Erwachsenen-Mannschaft ins Rennen schicken.

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Auch im Jugendbereich war der Andrang beim Training unter Leitung von Moritz Overhage, Luca Bröcker, Silvan Hamo und Simon Pietzko unverändert hoch. Jedoch können aufgrund des beschränkten Raums in der heimischen Uhlandturnhalle und der Hallenauslastung in Werne kaum noch tischtennisinteressierte Mädchen und Jungen aufgenommen werden und daher nur zwei Teams zur kommenden Saison gemeldet werden.

Etwas Hoffnung mache der Neubau der Turnhalle an der Wiehagenschule, wo bei einem Einzug der Werner Tischtennis-Verein aus dem Westen seine Jugendarbeit bedeutend ausbauen könnte, weil mehr Tische für Einzel- und kombiniertes Training aufgestellt werden können, heißt es seitens der Blau-Roten.

Aktuell ist aufgrund der Hallensituation das Training der Menschen mit Parkinson Erkrankungen unter Leitung von Renee Bieder und Dr. Andreas Drews zum Teil in die Turnhalle am Werthweg nach Stockum ausgelagert, damit man dem Bedürfnis der Menschen wenigstens ansatzweise gerecht werden kann. Die Verbesserungen, die diese Sportler durch ihr regelmäßiges Training erfahren, führen sogar zur Teilnahme einzelner Aktiver am regulären Wettkampfsport. Der WSC möchte auch dieses Anliegen weiter ausbauen.

Zu den Teams im Einzelnen inklusive Rückblick und Aufstellung für die neue Serie:

Zur abgelaufenen Saison war die „Erste“ aus der 1. Bezirksliga in die Bezirksoberliga (BOL) aufgestiegen. Dort angekommen, war man zunächst nicht vom Klassenerhalt ausgegangen, hatte aber nach einem starken Beginn mit zwei Siegen und einem Unentschieden aus den ersten 4 Spielen plötzlich „Blut geleckt“. Da letztlich jedoch lediglich fünf weitere Siege im Laufe der Saison folgten, landete der WSC mit einer leicht negativen Bilanz (16:20) auf Platz sieben in der sehr stark besetzten BOL, wo der TTC Bergkamen-Rünthe Meister wurde. Dieser Platz hätte eigentlich den direkten Abstieg bedeutet. Indes zogen die vor dem WSC platzierten Teams TuRa Bergkamen und GW Bad Hamm IV ihre Teams freiwillig zurück, sodass der WSC ziemlich unverhofft doch noch die BOL hielt.

Nun gilt es in der neuen Saison zu beweisen, dass der WSC den Klassenerhalt wirklich verdient. Dabei rückt mit dem letztjährigen Neuzugang Marvin Stewing ein Ex-TuRaner ans obere Paarkreuz, wofür Jan von Frantzius in die Mitte rückt. Kapitän Moritz Overhage geht freiwillig als Punktegarant an das untere Paarkreuz, um dem jugendlichen Shooting-Star der letzten Jahre, Jakob Kuchler, den Platz in der Mitte freizumachen. Das Paradedoppel Lukas Bröcker (1) und Matthias Holtmann an Sechs komplettieren das Team.

Die Reserve wurde nach dem überraschenden Aufstieg und Klassenerhalt in den zwei Jahren zuvor zu Beginn der Serie 25/26 sehr stark verjüngt und hielt sich locker in der 2. Bezirksliga. Auch in der neuen Saison wird ein konkurrenzfähiges Team als Unterbau für die Erste an den Start gehen. Neben Andre Wodetzki an 1 sind noch Mannschaftsführer Simon Pietzko (2) und Altmeister Rene Bieder an 3 gesetzt. Als Neuzugang kann der WSC in dieser Mannschaft mit Tarif Babeli einen weiteren Ex-TuRaner begrüßen. Bei Bedarf wird das Team durch Peter von Frantzius, Jans jüngeren Bruder, verstärkt.

Die souveräne Meisterschaft der letztjährigen dritten Mannschaft des WSC führte diese eigentlich in die 1. Bezirksklasse. Dort angekommen geben die Jungsenioren zum zweiten Mal hintereinander das Spielrecht an ehemalige Jugendliche ab, die sich nun im Erwachsenensport beweisen wollen: Kapitän Lino Sonnen und Peter von Frantzius sowie Mika Hoppe, Silas Schürmann und Lars Kamphues sollten sich im oberen Mittelfeld der Tabelle platzieren können.

Die Jungsenioren, die großen Wert auf Geselligkeit bei und nach den Spielen legen – mit einem Augenzwinkern auch „Knobelclub“ des Vereins genannt – dürften erneut in der 2. Bezirksklasse ganz oben landen: Oliver Sonnen, Marco Böcker, Stephan Müller, Matthias Makosch, Kapitän Jürgen-Theodor Fränzer und Maximilian Hebgen treten seit Jahren gemeinsam abwechselnd an den Tischen an – und räumen ab, was denn kommt und antritt.

Team 5 des WSC besteht größtenteils aus den „Oldies“. So sollten Mannschaftskapitän Ernst Kasch, Manfred Woehl, Florian Pees und Karsten Dahl erneut im oberen Tabellendrittel spielen können; ob sie Titel-Ambitionen in der 3. Bezirksklasse hegen können, ist schwer einzuschätzen, da sie in einer anderen Staffel starten werden. Beim WSC 6 spielen Jürgen Löcke, Dr. Peter Fleißig, Erwin Oestermann, Gerd von Frantzius, Christoph Böckenbrink sowie Klemens Wolf in der gleichen Klasse, aber in der bisherigen Staffel, sodass es nach zwei Saisons nicht wieder zum direkten Vergleich zweier WSC-Teams kommen wird.

Das neue Team um Mannschaftsführer Rene Luckas – die ehemalige 6. Mannschaft – wird von Hobby- und Spielern der Parkinson Gruppe aufgefüllt, um in der untersten Spielklasse mit Freude dem weißen Ball hinterherzujagen. Hier sind u.a. gemeldet: Justin Heimann, Bernhard Kuchler, Gunter Zotzmann, Dr. Andreas Drews, Antje Kuchler, Fabian Kubiczek, Silvan Hamo, Christian Palm, Martin Banna, Gerlinde von Frantzius und Ali Dadashi.

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