Mittwoch, April 22, 2026

U14 des Werner SC überzeugt bei „WM“ mit Platz acht

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Werne. Mit großer Vorfreude fieberte die Volleyball-U14 des Werner SC unter Trainer Bronek Bakiewicz den Westdeutschen Meisterschaften der Jungen in Bielefeld entgegen. Gleichzeitig war die Anspannung groß, denn die Auslosung für die Vorrunde hätte den WSC kaum schwerer treffen können.

Mit den Solingen Volleys, dem westdeutschen Vizemeister des Vorjahres, und dem VoR Paderborn, dem amtierenden Westdeutschen Meister der U13, warteten direkt zwei Top-Teams auf die Werner Nachwuchsvolleyballer.

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Zum Auftakt am Samstag ging es gegen die vom viermaligen Beach-Europameister Jonas Reckermann trainierten Solingen Volleys. Der Gegner spielte sehr souverän, machte kaum Fehler und zeigte seine ganze Klasse. Der Werner SC hielt phasenweise stark dagegen und zeigte eine gute Leistung, musste sich aber erwartungsgemäß mit 0:2 (14:25, 19:25) geschlagen geben.

Im zweiten Spiel gegen Paderborn steigerte sich der WSC deutlich. Die Mannschaft agierte sehr diszipliniert, spielte mutig auf und fand im Angriff immer wieder gute Lösungen. Der überraschende, aber verdiente 25:21-Satzgewinn sorgte für große Begeisterung. Zwar glich Paderborn mit einem deutlichen 25:11 aus, doch vor dem entscheidenden dritten Satz fand Trainer Bakiewicz offenbar die richtigen Worte. Er forderte mehr Risiko im Angriff – und seine Spieler setzten dies eindrucksvoll um. Mit einer Glanzleistung gewann der Werner SC den Entscheidungssatz mit 15:11. „So gut haben die Jungs noch nie gespielt – der Angriff war stark, Annahme und Zuspiel solide. Es war eine große Freude, die Jungs spielen zu sehen“, lobte der Coach.

Durch diesen Erfolg zog der Werner SC ins Viertelfinale gegen den FCJ Köln ein. Dort fanden die Werner allerdings nicht richtig ins Spiel und mussten sich deutlich mit 0:2 (9:25, 19:25) geschlagen geben.

Am Sonntag standen dann die Platzierungsspiele um Rang fünf bis acht auf dem Programm. Zunächst traf der WSC auf die DJK TUSA Düsseldorf – einen Gegner, gegen den man bereits in der Qualifikationsrunde mit 0:2 verloren hatte. Das sorgte für zusätzliche Motivation. Werne steigerte sich erneut, gewann den ersten Satz mit 25:21, brach jedoch im zweiten Durchgang ein und verlor diesen mit 14:25. Der entscheidende dritte Satz entwickelte sich zu einem echten Krimi. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, am Ende unterlag der Werner SC äußerst unglücklich mit 16:18. Ein besonderes Highlight: Der WDR filmte das Spiel, sodass Spieler und Trainer sich später sogar in der „Aktuellen Stunde“ wiederfinden konnten.

Im abschließenden Spiel gegen Bielefeld unterlag der Werner SC dann knapp mit 1:2 (25:19, 14:25, 12:15). Trotzdem fiel das Fazit durchweg positiv aus. „Mit Platz acht sind wir mehr als zufrieden. Mit ein kleines bisschen mehr Glück wäre sogar ein Platz in den Top 6 möglich gewesen“, resümierte Bakiewicz. „Es ist aber nicht nur der achte Platz, der uns freut, sondern vor allem die spielerische Entwicklung ist bemerkenswert positiv.“ Das sei nicht nur dem WSC-Coach aufgefallen. „Die vielen positiven Rückmeldungen von anderen Mannschaften und Trainern zeigen, wie sehr der WSC positiv überrascht hat.“

Ein zusätzlicher Beleg für die starke Leistung der Werner: Die Solingen Volleys, der erste Gegner des WSC, sicherten sich später souverän den Titel des Westdeutschen Meisters mit einem klaren Finalsieg gegen Humann Essen.

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