Wasserfreunde sammeln wertvolle Liga-Erfahrungen beim Triathlon in Münster

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Werne. Beim Triathlon in Münster stand für die Mannschaft der TV Werne Wasserfreunde in der Landesliga Nord nicht nur der sportliche Wettkampf im Mittelpunkt. Für Paul Kräher wurde der Start sogar zu einem ganz besonderen Saisonhöhepunkt: Er ging erstmals für die Ligamannschaft an den Start – und das gemeinsam mit seinem Vater Björn.

Insgesamt stellten sich 92 Triathleten der Herausforderung der Sprintdistanz mit 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und 5 Kilometern Laufen. Bei sommerlich warmem Wetter herrschte entlang der Strecke eine motivierende Atmosphäre, die den Athleten zusätzlichen Rückenwind verlieh.

Für Paul Kräher begann der Wettkampf überraschend erfolgreich. Trotz des dichten Gedränges im Wasser gelang ihm ein starkes Schwimmen. „Ich bin trotz des vielen Trubels in der oberen Hälfte des Feldes aus dem Wasser gekommen“, berichtete der Nachwuchstriathlet. In der Wechselzone musste er anschließend jedoch feststellen, wie viel Routine die erfahrenen Teamkollegen bereits besitzen: Dort wurde er von den Mannschaftsroutiniers überholt.

Auf dem Rad fand Paul anschließend wieder zu seinem Rhythmus und absolvierte die relativ wellige Strecke mit einem Schnitt von 40,3 km/h. Doch die Anstrengungen hinterließen Spuren. „Die Speicher waren danach fast leer“, schilderte er. Besonders der abschließende Lauf entwickelte sich bei der Hitze und entlang des scheinbar endlos langen Kanals zu einer echten Prüfung der Willenskraft.

Das Liga-Quartett kurz vor dem Schwimmstart im Münsteraner Hafenbecken.

Umso größer war die Freude im Ziel. Nach 1:08:46 Stunden erreichte Paul den markanten orangefarbenen Zielteppich. Für ihn war dies die verdiente Belohnung für einen anspruchsvollen Wettkampf und die vielen Trainingsstunden der vergangenen Monate. Sein Fazit fiel entsprechend positiv aus: „Es war eine tolle und einzigartige Erfahrung, die Lust auf weitere Triathlon-Saisons beim TV Werne macht.“

Auch die übrigen Starter der Wasserfreunde zeigten starke Leistungen. Bester Werner Athlet war André Kerschek, der mit einer ausgeglichenen Vorstellung in allen drei Disziplinen den 19. Gesamtrang belegte. Besonders stark präsentierte sich Björn Kräher auf dem Rad: Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42,5 km/h fuhr er die elftschnellste Radzeit des gesamten Feldes und erreichte am Ende Platz 24.

Paul Kräher kam bei seinem Liga-Debüt auf einen beachtlichen 37. Platz. Ralf Koch komplettierte das Team und sammelte auf Rang 59 wichtige Punkte für die Mannschaft.

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Das Liga-Quartett mit (von links): Björn und Paul Kräher, André Kerschek und Ralf Koch.

Neben den Liga-Startern waren die Wasserfreunde auch über die Olympische Distanz vertreten. Als Einzelstarter gingen Olaf Bramer, Philip Peters und Fabian Steghaus für den TV Werne an den Start. Für Bramer war es nicht nur seine erste Olympische Distanz nach 20 Jahren, sondern auch sein erster Triathlon überhaupt im Trikot des Vereins. Der Wettkampf verlief für ihn rundum positiv: Sowohl der organisatorische Ablauf der Veranstaltung als auch sein persönlicher Rennverlauf überzeugten ihn vollauf. Besonders mit seiner Zielzeit sowie dem 5. Platz in der Altersklasse M55 zeigte er sich sehr zufrieden. Auch Philip Peters und Fabian Steghaus waren mit ihrem Rennen auf der Olympischen Distanz sehr zufrieden und konnten den Wettkampf bei besten Bedingungen erfolgreich und motiviert abschließen. Insgesamt zogen alle drei ein durchweg positives Fazit und nahmen viel Motivation für die kommenden Wettkämpfe mit.

Neben den Ergebnissen werden den Werner Triathleten vor allem die gemeinsamen Erlebnisse in Erinnerung bleiben. Für Paul Kräher war der erste Ligastart an der Seite seines Vaters ein besonderes Erlebnis – und für Olaf markierte der Wettkampf nach langer Pause zugleich einen erfolgreichen Wiedereinstieg auf der Olympischen Distanz im Trikot der TV Werne Wasserfreunde.

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