Zehn-Minuten-Blackout besiegelt 2:5-Heimpleite des Werner SC

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Werne. Eine deutliche Niederlage kassierte der Werner SC am vergangenen Sonntag. Gegen die SpVg Emsdetten verlor der WSC mit 2:5 (0:1). Das Hinspiel hatte Emsdetten mit 4:2 gewonnen.

Es lief die 82. Minute im Lindert, als die Hoffnung auf einen Punktgewinn endgültig platzte. Nach einer emotionalen Achterbahnfahrt musste sich der Werner SC geschlagen geben. Besonders bitter: Bis kurz vor Schluss schnupperte der WSC sogar an einem Sieg. Dabei sah es im ersten Durchgang zunächst nicht nach einem Offensivspektakel aus. Das Geschehen spielte sich primär im Mittelfeld ab, klare Torszenen blieben Mangelware. Zwar bemühte sich der WSC um einen kontrollierten Spielaufbau, beim Pass in die Spitze fehlte aber die nötige Präzision. Effektiver zeigten sich die Gäste: Luca Tillmann markierte in der 32. Minute die Führung für Emsdetten. Kurz vor der Pause hätte Marius Schomaker fast auf 0:2 erhöht, verzog jedoch knapp.

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WSC dreht die Partie nach der Pause
„Die erste Halbzeit war nicht so gut, die zweite um zwei Klassen besser“, resümierte WSC-Trainer Pascal Harder. Sein Team kam mit neuem Schwung aus der Kabine. Die Einwechslungen von Routinier Daniel Durkalic und Youngster Johannes Schwenniger zündeten sofort. Werne agierte nun zweikampfstärker und belohnte sich: Nach einer Durkalic-Flanke besorgte Colin Lachowicz den Ausgleich (64.). Nur acht Minuten später bebte der Lindert erneut, als Leon Becker die Gastgeber sogar mit 2:1 in Führung brachte.

Voller Einsatz: WSC-Akteur Finn Drücker behauptet hier den Ball gegen seinen Emsdettener Gegenspieler.  Foto: MSW
Voller Einsatz: WSC-Akteur Finn Drücker behauptet hier den Ball gegen seinen Emsdettener Gegenspieler. Foto: MSW


Doch die Freude währte nicht lang. Die Gäste aus Emsdetten bewiesen Moral und nutzten die Fehler des WSC eiskalt aus. Binnen zehn Minuten kippte die Partie komplett: Erneut Tillmann (76.), Jan Walbaum (82.) und Matsubara (86.) schraubten das Ergebnis auf 2:4 hoch. Nach dem dritten Gegentreffer habe man natürlich alles versucht, den Ausgleich zu erzielen. Das Risiko sei dann da, dass man in Konter läuft, erklärte Harder den späten Einbruch. Den Schlusspunkt zum 2:5-Endstand setzte erneut Walbaum in der Nachspielzeit (90.+2).

Am kommenden Sonntag, 26. April, gastiert der Werner SC um 15 Uhr beim SV Dorsten-Hardt.

WSC: Henrik Pollak – Zoran Martinovic, Steffen Happe, Henry Poggenpohl (ab 78. Lukas Nattler), Colin Lachowicz (ab 84. Robin Przybilla), Leon Becker, Henrik Warnecke (ab 54. Tim Hoppe), Jason Jäger, Finn Drücker (ab 46. Daniel Durkalic), Jannik Prinz, Mirac Sahin (ab 46. Johannes Schwenniger)

Tore: 0:1 Luca Tillmann (32), 1:1 Colin Lachowicz (64.), 2:1 Leon Becker (72.), 2:2 Luca Tillmann (76.), 2:3 Jan Walbaum (82.), 2:4 Daiki Matsubara (86.), 2:5 Jan Walbaum (90.+2)

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