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Werne. Die Pokalreise endete für die LippeBaskets Werne diesmal etwas früher als in den vergangenen Jahren gewohnt. Gegen den Erstregionalligisten BBA Hagen zeigten die Schützlinge von Headcoach Christoph Henke eine starke Leistung, schieden aber aus – mit Applaus.

WBV-Pokal, Viertelfinale: LippeBaskets – BBA Hagen 76:86 (26:19, 23:23, 18:25, 9:19)

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Aggressiv in der Defensive und treffsicher aus der Distanz und der Freiwurflinie. So lässt sich das erste Viertel kurz und knapp zusammenfassen. Der Favorit zeigte sich beeindruckt vom großen Aufwand, den die LippeBaskets betrieben. Vor allem Anthony Hodge war von Hagen kaum zu packen. Mit sieben Punkten Vorsprung gewann Werne den ersten Durchgang.

Die Gastgeber hielten auch in den zweiten zehn Minuten wirkungsvoll dagegen. Probleme bereitete ihnen aber Hagens Bester, Shawn Scott II, der die Aufholjagd seiner Mannschaft durch erfolgreiche aus der Distanz forcierte. Der bisweilen zweistellige Vorsprung der LippeBaskets schrumpfte bis zum Seitenwechsel wieder auf sieben zusammen.

Nico Funk und die LippeBaskets schieden im Pokal-Viertelfinale aus.

Im dritten Viertel kam Hagen immer näher. Mit einem ausgeglichenen Punktestand (67:67) ging es schließlich in den letzten Abschnitt. Die entscheidende Phase begann, und in der hatte der Erstregionalligist die bessere Treffsicherheit und Nervenstärke. Die LippeBaskets ließen viele Chancen ungenutzt und mussten Hagen am Ende ziehen lassen.

„Ich bin beeindruckt von der Leistung meiner Mannschaft gegen diesen Top-Gegner. Die erste Halbzeit hat uns gut getan. Dann hofft man natürlich, das ins Ziel zu retten, doch der Gegner hat seine 1:1-Qualitäten und Athletik ausgespielt. So wurde es sehr schwer. Dennoch: Wir haben wieder eine gute Pokalsaison gespielt – mit dem gewünschten Highlight zum Abschluss“, resümierte Coach Christoph Henke nach der Begegnung.

Am Samstag geht es bereits mit dem nächsten Heimspiel für die LippeBaskets Werne weiter. Ab 19.30 Uhr ist Herford in der Ballspielhalle zu Gast. „Da gehen wir mit Wut im Bauch ins Spiel, weil die Niederlage im Hinspiel so nicht eingeplant war“, so Henke abschließend.

LBW: Bode 10/2, Funk 8/2, Wiedey 4, Brinkmann 4, Hodge 29/2, F. Bromisch, Winter 3/1, Barkowski 3, Bredt 6, Brachhaus 4, Böcker 2, Meinert 3/1

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