LippeBaskets-Damen feiern größten Erfolg der Vereinshistorie

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Werne. Erfolgreiches Wochenende für die Werner Korbjägerinnen: Sie zogen am Freitagabend durch ein 73:68 bei den TG Neuss Tigers ins WBV-Pokalhalbfinale ein und feierten tags darauf auch in der Meisterschaft einen Erfolg.

Neuss sei kein „normaler“ Landesligist, meinte Wernes Coach Cajus Cramer zum mit Jugendbundesligaspielerinnen besetzten Kader des Viertelfinalkontrahenten. Er fand aber den richtigen Matchplan, um die junge, wilde und schnelle Mannschaft des Gegners in den Griff zu bekommen.

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„Wir wussten, was auf uns zukommt und haben gut auf unsere Zone aufgepasst. In der ersten Halbzeit hat Neuss viele Würfe nicht getroffen“, berichtete Cajus Cramer. Die LBW-Damen erarbeiteten sich einen 18 Punkte-Vorsprung, der mit zunehmender Spielzeit aber immer weiter schrumpfte.

Die Gastgeberinnen kamen auf zwei Zähler heran, weil bei Werne die Kraft ausging. „Wir haben die knappe Führung aber über die Bühne gebracht. Wäre die Partie noch zwei Minuten länger gegangen, hätte uns Neuss wohl noch abgefangen“, vermutete Cajus Cramer.

So aber stand der größte Erfolg in der Vereinshistorie der LippeBaskets bei den Damen fest. „Was jetzt kommt, ist natürlich ein Bonus. Aber wir wollen gerne noch eine Runde weiterkommen. Zuhause ist alles möglich, wenn alle fit sind“, freute sich der LBW-Trainer über den Erfolg.

    Einen Heimsieg gegen Soest feierten die LippeBaskets in der Meisterschaft. Archivfoto: Wagner

    Landesliga 5 (Damen): LippeBaskets Werne – BC Soest 75:41 (16:15, 18:7, 20:6, 21:13)

    Nur einen Tag später empfingen die heimischen Korbjägerinnen zum nächsten Meisterschaftsspiel den Basketball-Club Soest. Die Schützlinge von Cajus Cramer fanden schlecht ins Spiel, verlegten viele Bälle. „Da haben wir unsere schweren Beine gespürt“, meinte der Coach, der aber auch unkonzentrierte Abschlüsse seiner Spielerinnen sah.

    Den minimalen Vorsprung nach dem ersten Viertel bauten die Gäste aus Werne dann aber immer weiter aus. „Wir haben in der Defense von Manndeckung auf Zone umgestellt. Es war nicht das schönste Spiel, aber wir waren nach dieser anstrengenden Phase erfolgreich und konnten den dritten Sieg im dritten Game feiern“, freute sich Cramer.

    In dieser Trainingswoche heißt es für die LBW-Damen, die Akkus aufzuladen. Dann geht es am Samstag nach Paderborn – eine erneute weite Auswärtsfahrt.

    LBW: Gallenkämper 16, Spiegelhauer 6, Niehüser 6, Müller 9, Pinkosz 14, Uhlenbrock 6, Wohl 11, Gräfe 2, Michalski 5

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