Werne. Die LippeBaskets Werne haben die Trendwende noch nicht wieder geschafft und das Heimspiel gegen ASC Dortmund verdient verloren. Freude herrschte aber über das Comeback von Alina Safraider (geb. Musiol) im Trikot der heimischen Korbjägerinnen.
Oberliga (Frauen): LippeBaskets Werne – ASC Dortmund 52:62 (19:16, 12:14, 12:13, 9:19)
„Der Gegner hat mehr investiert und war am Ende aggressiver“, resümierte Coach Cajus Cramer, der auch die schlechte Freiwurf- und Dreierquote mitverantwortlich für die Niederlage machte. Nur sieben von 16 Freiwürfen fanden den Weg in den Korb. Dortmund stand 25 mal an der Linie und erzielte 16 Zähler.
Die ersten drei Viertel waren noch ausgeglichen. Die LBW-Damen gingen mit einem Gleichstand in den Schlussabschnitt. „Oftmals waren Hände vom Gegner beim letzten Pass dazwischen, sodass wir den Angriff selten sauber zu Ende gespielt haben“, monierte der Trainer.
Den Gegner bei um die 60 Punkte halten sei okay gewesen, „aber dafür muss man natürlich mehr punkten – was wir normalerweise auch machen“, haderte Cajus Cramer, der das Spiel nun schnell abhaken und nach vorne schauen will. Am nächsten Spieltag wartet Barop auf die LippeBaskets, die das Hinspiel deutlich verloren haben.
Einen Grund zur Freude gab es trotz der Niederlage: So feierte Alina Safraider ihr Comeback mit fünf Punkten. „Erneut hat eine Spielerin den Weg Richtung Heimat gefunden. Alina hat in Werne das Basketball spielen gelernt, bevor es sie Richtung Ostwestfalen – privat, beruflich aber auch basketballerisch – weitergezogen hat. Wir freuen uns sehr, dass sie uns vor allem in der aktuellen Personalsituation mit ihrer Erfahrung und Ruhe helfen wird“, so Cajus Cramer abschließend.
LBW: Teigelkötter 8, Rose, Mersch 5, Pinkosz 14, Safraider 5, Wohl 7, Gräfe, Michalski 8, Brand 2, Kampert 3






















