Mittwoch, Januar 7, 2026

Angeblicher „Affe“: Rote Karte für Akyüz trübt Eintracht-Heimsieg

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Werne. Souverän setzte sich Eintracht Werne in der Fußball-Kreisliga A1 (UN/HAM) gegen den zuvor verlustpunktfreien SVE Heessen II durch. Doch die Rote Karte für Enes Akyüz, der bereits ausgewechselt war und als Trainer an den Seitenlinie fungierte, trübte den eigentlich schönen Nachmittag der Evenkämper.

Eintracht Werne – SVE Heessen II 4:0 (3:0)

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Die Platzherren zeigten sich von ihrer besten Seite und steuerten spätestens nach dem 4:0 durch Kenan Ünal (72.) – zuvor waren bereits Abdullah Sahin (13.), Santino Benning (17.) und Enes Akyüz (24.) erfolgreich – einem ungefährdeten Heimerfolg entgegen.

Doch keine fünf Minuten später eskalierte der ruhige Nachmittag im Sportzentrum Dahl. Kapitän Enes Ayküz, der nach einem üblen Foul ausgewechselt werden musste und fortan Trainer Aykut Kocabas (Urlaub) an der Seitenlinie vertrat, lieferte sich ein eher harmloses Wortgefecht mit dem Schiedsrichter, nachdem Eintracht-Angreifer Santino Benning behandelt werden wollte, der Referee ihn aber aufforderte, das Spielfeld zu verlassen, um die Partie fortsetzen zu können.

Nach dem 4:0 durch Kenan Ünal steuerte Eintracht Werne auf einen ruhigen Sonntagabend zu, ehe Kapitän und Spieltrainer Enes Akyüz an der Seitenlinie mit dem Schiedsrichter aneinander geriet. Foto: Wagner

Völlig überraschend griff der Unparteiische dann in die Gesäßtasche, fragte Akyüz nach seinem Namen, der daraufhin schnippisch „Rainer Fiebig“ (Sportlicher Leiter, Anm. d. Red.) antwortete. Konsequenz: „Rot“ für den Coach, der zuvor schon auf dem Platz die Gelbe Karte gesehen hatte. Akyüz schimpfte dann noch hinter der Bande, dass es doch hier kein Champions League-Spiel sei. Tunahan Sari forderte auf dem Platz gegenüber dem „Schiri“ im ruhigen Ton mehr „Fingerspitzengefühl“ ein. Doch es blieb natürlich bei der Roten Karte.

Nach dem Schlusspfiff behauptete der Schiedsrichter gegenüber Eintracht-Offiziellen, er sei von Akyüz als „Affe“ beleidigt worden – eine Darstellung, die er ziemlich exklusiv haben dürfte, da auch neutrale Beobachter der Begegnung diese Beschimpfung nicht gehört hatten.

So rückte die starke Teamleistung der Evenkämper, die auch auf Mirac Kavakbasi (Knieprobleme) verzichten mussten, in den Hintergrund. Sieben Zähler aus drei Partien stehen nun auf ihrer Habenseite. Am kommenden Sonntag gastieren die Schwarz-Weißen beim TuS Hamm.

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