Torwart Frederik Krusel rettet Eintracht wenigstens einen Punkt

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Werne. Im Top-Spiel gegen den Tabellendritten tat sich Eintracht Werne in der Offensive extrem schwer. Klare Torchancen blieben Mangelware. Hinten hielt Torwart Frederik Krusel dank starker Leistung die Null.

Kreisliga A1 (UN/HAM): Eintracht Werne – TuS Wiescherhöfen 0:0

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Vor Wochenfrist sah Keeper Krusel, der für den langzeitverletzten Jan Zollinger zwischen die Pfosten rückte, bei zwei Gegentoren nicht gut aus. Zuvor hatte er sich vermutlich bei einem Zusammenprall eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Gegen Wiescherhöfen präsentierte sich Eintrachts Schlussmann aber voll auf der Höhe. Gleich dreimal bewahrte er die Evenkämper vor einem Rückstand.

Die Partie auf dem Kunstrasen im Dahl war alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen. Viele Möglichkeiten spielten sich beide Teams im ersten Durchgang nicht heraus, vor allem im Mittelfeld lieferte sich die Eintracht harte Zweikämpfe mit den Gästen. So ging es auch torlos in die Halbzeitpause.

Die Platzherren, die in der Defensive auf Balci und Isikli verzichten mussten, gerieten im zweiten Durchgang häufiger unter Druck. Frederik Krusel parierte erstmals in der 51. Minute glänzend.

Glücklos: Santino Benning fehlte gegen Wiescherhöfen die Durchschlagskraft. Foto: Wagner

Danach kam die Elf von Trainer Aykut Kocabas zwar wieder zurück, doch der Spielfluss wurde durch viele kleine Fouls mit folgender Behandlungspause unterbrochen. Im Angriff fehlte Eintracht die letzte Konsequenz, ein guter letzter Pass, um zum Abschluss zu kommen.

Ganz anders Wiescherhöfen: In der 79. Minute musste Krusel erneut alles risikieren, um seinen Kasten sauber zu halten. Dann Aufregung im gegnerischen Strafraum, als Santino Benning zu Fall kam, im Nachschuss scheiterte Berke Durgut aus kurzer Distanz am TuS-Torwart. Es war die einzige echte Torchance für die Schwarz-Weißen in Halbzeit zwei.

Im Gegenzug bewahrte abermals Krusel seine Farben mit einer „Monsterparade“ vor der Niederlage. Es blieb schließlich beim insgesamt leistungsgerechten Unentschieden.

Nur selten konnte sich Torjäger Samet Sahin so durchsetzen wie in dieser Szene. Foto: Wagner

„Aufgrund des Spielverlaufs geht das Ergebnis in Ordnung. Wir hätten bei den Kontern cleverer und abgezockter sein und uns belohnen müssen“, meinte Coach Kocabas, der ein Sonderlob an seinen Schlussmann aussprach: „Ich bin froh, dass wir Freddy heute im Tor hatten. Kompliment für seine Leistung.“

Eintracht Werne rutschte nach dem zweiten Remis der Saison auf Tabellenplatz fünf ab. Der Rückstand zum Spitzenreiter TuS Uentrop beträgt sieben Punkte. Am kommenden Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) gastieren die Evenkämper beim Zweiten Hammer Sport-Club 2008.

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