Werne. Eintracht Werne hat im stets „heißen“ Duell mit dem TSC Hamm einen Punkt geholt. Der SV Stockum kassierte gleich 13 Gegentor beim TuS Lohauserholz-Daberg II.
Kreisliga A1 (UN/HAM): Eintracht Werne – TSC Hamm 0:0
Viele Tore, harte Zweikämpfe, Spielabbruch und Polizei-Einsatz – so lief das letzte Duell beider Mannschaften im Sportzentrum Dahl im vergangenen April. Diesmal blieb es bei zehn Gelben Karten fair, Tore sahen die rund 350 Zuschauern allerdings auch nicht.
Beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld. Als Eintracht-Keeper Zollinger der Ball aus den Händen fiel, kamen die Gäste zu einem gefährlichen Nachschuss, der allerdings über den Querbalken flog.
Auf der Gegenseite hatte Samet Sahin die Riesenchance zur Führung, als er alleine auf den TSC-Torwart zulief, dann mit seinem Schuss aber scheiterte. „Das muss einfach das 1:0 sein. Schade“, ärgerte sich Wernes Trainer Aykut Kocabas. Es ging torlos in die Halbzeitpause.
Auch im zweiten Durchgang spielte sich das Geschehen fast ausschließlich im Mittelfeld ab. Die Defensive der Platzherren hatte ihre ehemaligen Teamkollegen Mirac Kavakbasi und Berke Durgut ausgezeichnet im Griff.
Die letzte Chance gehörte der Eintracht, als Abdullah Sahin gleich drei Gegenspieler „austanzte“, dann aber mehr in den Boden trat, als den Ball auf das gegnerische Tor brachte.
„Es war das erwartet schwere Spiel. Der TSC hat eine gute Truppe mit hohen Ambitionen. Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung“, resümierte Kocabas.
Am kommenden Sonntag, 7. September, gastiert Eintracht Werne bei der bislang noch sieglosen SpVg Bönen. Anstoß Am Rehbusch ist dann um 15 Uhr.
Kreisliga B1 (UN/HAM): TuS Lohauserholz-Daberg II – SV Stockum 13:0 (4:0)
Böse unter die Räder ist der SV Stockum in seinem zweiten Saisonspiel gekommen. Besonders im zweiten Durchgang brach die Mannschaft von Trainer Yassine Najih komplett in sich zusammen und musste abermals eine hohe Niederlage einstecken.
Zur Pause lagen die Grün-Weißen „nur“ mit vier Toren zurück, zwei Eigentore und schließlich sieben Gegentore in den letzten 20 Minuten sorgten für Ernüchterung. Schließlich hatte der SVS vor einer Woche noch ein torloses Unentschieden gegen BV 09 Hamm erkämpft.