Pascal Harder wird beim WSC Nachfolger von Lars Müller

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Werne. Zwei wichtige Personalentscheidungen sind bei den Fußballern des Werner SC getroffen worden: Pascal Harder wird ab Sommer Trainer der Ersten Mannschaft, Maik Küchler übernimmt die Zweite.

Innerhalb weniger Wochen hat das neue sportliche Leitungstrio der WSC-Fußballabteilung Ergebnisse geliefert. Parallel zur Trainersuche führen André Kracker, Marc Dittloff und Ingo Börger Gespräche mit den Spielern über Vertragsverlängerungen.

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Am Wochenanfang stellte das Leitungstrio mit Pascal Harder den Nachfolger von Trainer Lars Müller vor. Der ehemalige Bundesliga-Profi hatte die Mannschaft übernommen, nachdem Sven Pahnreck überraschend am 6. Spieltag zurückgetreten war. Müller hatte bereits bei Amtsübernahme klargestellt, dass er den Posten nur bis zum Saisonende übernehmen werde. Die Versuche, ihn umzustimmen, scheiterten. Also machten sich Kracker und Co. auf und suchten geeignete Kandidaten.

Die Wahl fiel auf Pascal Harder. In der Jugend spielte er für Borussia Dortmund, wechselte nach der U19 zum SV Lippstadt in die Oberliga und weiter zur Hammer SpVg. Nach Trainerstationen bei den A-Ligisten GS Cappenberg und VfB Lünen und sechsjähriger Pause schnürte der 37-Jährige zu Beginn der Saison die Fußballschuhe für den Bezirksligisten TV Brechten. Allerdings fiel er mit Rückenproblemen oft aus. Er kennt den Werner SC, denn 2018 spielte der Innenverteidiger ein halbes Jahr im Lindert. Sollte der WSC die Klasse halten, betritt er als Landesliga-Trainer Neuland.

„Das ist natürlich eine ganz andere Basis“, weiß Harder. Auf dem Platz will er 100 Prozent Einsatz sehen, dabei soll allerdings der Spaß nicht zu kurz kommen. Ziel ist es, das Potenzial der Spieler bestmöglich zu nutzen und zu entwickeln. Mit im Blick hat Harder die Jugendspieler und die zweite Mannschaft.

In dieses Konzept passt der neue Trainer der Zweiten Mannschaft, Maik Küchler. Als Spieler war Küchler für Brambauer in der Landesliga aktiv, spielte unter anderem in der Bezirksliga beim SV Südkirchen. Vom SV Preußen Lünen kommend lief Maik Küchler in der Saison 2023/24 als spielender Co-Trainer für den VfB Lünen auf und hatte mit seinen Toren maßgeblichen Anteil daran, dass der A-Ligist die Klasse halten konnte. Trainer des VfB war in jener Zeit Pascal Harder.

Im Sommer 2024 beendete Küchler seine Karriere, auch um mehr Zeit für die Familie zu haben.
Im fußballerischen Ruhestand verfolgte der 34-Jährige allerdings weiterhin das Geschehen auf den Plätzen in der Region. Auf der Suche nach einem Trainer für die Zweite Mannschaft des WSC klopfte André Kracker bei Küchler an. „Für uns ist Maik der Wunschkandidat“, berichtet Kracker.

Mit Unterstützung von Mario Naß und Max Kress als Co-Trainer soll Küchler die Zweite leistungsmäßig näher an die Erste Mannschaft heranführen. Ob er dann als Spielertrainer auf dem Platz oder als Coach an der Linie agiert, lässt er offen.

Zwei, die sich verstehen und in Zukunft beim Werner SC eng zusammenarbeiten wollen: Maik Küchler (l.) und Pascal Harder. Foto: MSW
Zwei, die sich verstehen und in Zukunft beim Werner SC eng zusammenarbeiten wollen: Maik Küchler (l.) und Pascal Harder. Foto: MSW

„Ich hoffe, dass wir gemeinsam den goldenen Jahrgang aus der Jugend halten können und dass wir hier langfristig etwas aufbauen können, von dem der Verein profitieren kann“, betont Küchler. Gleichzeitig möchte er auch den größtmöglichen sportlichen Erfolg einfahren. „Ich weiß, worauf ich mich hier einlasse und kann mich auf alle hier verlassen“, sagt Küchler. Man habe ihm Unterstützung zugesagt, um Familie und Fußball unter einen Hut zu bringen. Das entgegen gebrachte Vertrauen, der personelle Rückhalt und die langfristige Planung als Gesamtpaket überzeugten den neuen Coach der Zweiten.

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