Werne. Ihren ersten Heimpunkt gaben die TV Werne Handballdamen gegen den TV Emsdetten ab. Zuvor hatten die Schützlinge von Trainer Ingo Wagner alle sechs Partien in der Linderthalle für sich entschieden.
Verbandsliga 2 (Damen): TV Werne – TV Emsdetten 23:23 (14:14)
Dass die Gastgeberinnen diesmal nicht als Siegerinnen vom Platz gingen, hatten sie sich selbst zuzuschreiben. Denn direkt nach Wiederanpfiff hatte sich der TV Werne nach ausgeglichener erster Halbzeit mit einem 5:0-Lauf einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung (19:14) erkämpft. Emsdetten gelang erst wieder nach knapp neun Minuten im zweiten Durchgang ein Treffer.
„Diese Führung dürfen wir nicht mehr aus der Hand geben“, ärgerte sich TV-Coach Ingo Wagner: „Wir verlieren in der Deckung die Zuordnung und lassen vorne zu viele Chancen ungenutzt.“
Zwei „Hundertprozentige“ sowie einen Siebenmeter vergaben die heimischen Handballerinnen, um für noch klarere Verhältnisse zu sorgen. Das rächte sich. Denn die Gäste verkürzten nach und nach den Rückstand. Mit drei Treffern in Serie kamen sie zum 21:21 (52.) und gingen darauf sogar selbst in Führung.

Mit einem verwandelten Siebenmeter beruhigte Sonja Plotek wieder die Nerven (22:22), traf kurz darauf vom Punkt nur die Latte. In Überzahl markierte Jana Schindelbauer das 23:22. Da waren noch vier Minuten zu spielen.
Erst 23 Sekunden vor dem Abpfiff kam der TV Emsdetten zum Ausgleich, für TV-Trainer Ingo Wagner, der einen Regelverstoß gesehen hatte, ein „irreguläres Tor“. Er nahm eine Auszeit, um den letzten Angriff seiner Mannschaft zu besprechen. Und tatsächlich kam Martha Wegemann noch zum Abschluss, visierte aber nur den Pfosten an.

„Das ist ein verlorener Punkt. Wir müssen weiter hart arbeiten und noch eine Schüppe drauflegen“, fordert Wernes Coach. Denn nun stehen bis Mitte März vier Auswärtsspiele hintereinander für den TV Werne auf dem Programm. Los geht es am Sonntag, 1. Februar, beim Lüner SV II. Anwurf ist um 17 Uhr.
TVW: Böcker, Kristan – Strauß, Plenge, Plotek 4, Hins 5, (Nr. 13) 1, Wegemann 6, (Nr. 21) 3, Schindelbauer 4, Meyer, Schaaf
Torfolge: 0:2, 4:4, 6:5, 7:8, 10:10, 12:12, 14:14 – 19:14, 20:18, 21:21, 21:22, 23:22, 23:23






















