WSC gewinnt, doch Trainer Lars Müller ist nicht zufrieden

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Werne. Das Ergebnis war noch das Beste, mit dem Spiel war Trainer Lars Müller alles andere als zufrieden: 3:1 (0:0) schlug am Sonntag, 12. September, Landesligist Werner SC den Gast Westfalia Gemen, hinterließ bei den rund 60 Zuschauern allerdings keinen souveränen Eindruck.

Nach dem Schlusspfiff gab’s keinen Jubel bei Trainer Müller und seinem Assistenten Joel Simon. „Wir hatten vor allem in der ersten Halbzeit zu wenig Feuer im Spiel“, kritisierte Müller. „In der Abwehr waren wir zu sorglos, nach vorne nicht klar genug. Heute hat wenig gepasst.“

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Trotz guter Chancen vor allem von Henry Poggenpohl, Daniel Durkalic (Lattentreffer) und Colin Lachowitz blieb die erste Halbzeit torlos. Glück hatte der WSC bei einem Konter, als der Gemener Patrick Bartusch allein auf WSC-Keeper Luis Klante zulief und das Leder neben das Tor setzte.

Die Halbzeitansprache des Trainers fiel entsprechend eindringlich aus. Doch auch im zweiten Durchgang taten sich die Werner schwer. Bezeichnend war, dass die Gastgeber einen Foulelfmeter brauchten, um in Führung zu gehen. Jannik Prinz war gelegt worden und verwandelte sicher (68. Minute). Ganz nach Müllers Vorstellungen agierte seine Mannschaft beim 2:0 drei Minuten später: Daniel Durkalic flankte von der rechten Seite präzise auf Jannik Prinz, der den Ball volley ins lange Eck schoss.

Anstatt anschließend Ruhe ins Spiel zu bringen, spielte der WSC nervös und lud den Gegner durch unpräzises Spiel immer wieder zu gefährlichen Vorstößen ein. Als dann der Anschlusstreffer fiel (75.), geriet der Sieg noch in Gefahr, doch Ramazan Korkut brachte kurz vor dem Abpfiff den letztendlich verdienten Erfolg des Werner SC unter Dach und Fach. „Ich habe mich schon über Siege mehr gefreut als über den heute. Was die Leistung angeht, blieb noch viel Luft nach oben“, meinte Müller.     

Die nächste Begegnung für den Werner SC ist am Donnerstag, 16. September, das Pokalspiel beim B-Ligisten SC Gremmendorf. Anstoß ist um 20.15 Uhr in Münster. 

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