CDU will Feuerwehr-Rente und Finanzhilfen für das Ehrenamt

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Werne. Das Ehrenamt in Werne soll durch eine Aufstockung der finanziellen Mittel im Haushalt 2022 eine deutliche Stärkung finden. Das regt die CDU-Fraktion mit drei Anträgen an, die sich auf das ehrenamtliche Engagement in der Bürgerschaft beziehen.

So solle der Stadtrat bei der Verabschiedung des Haushalts in der Sitzung am 30. März beschließen, Gelder für die Einführung einer Feuerwehrrente, für ein eigenes Budget für Städtepartnerschaften sowie für einen Inflationsausgleich für Vereine in den Haushalt einzustellen, schreibt Fraktionschef Wilhelm Jasperneite in einer Medienmitteilung.

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„Durch eine Feuerwehrrente soll die Attraktivität einer Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr gestärkt und den Feuerwehrleuten Anerkennung zuteil werden. Die CDU-Fraktion beantragt, dafür im Haushalt insgesamt 35.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Nach Eintritt in den Ruhestand kann dadurch eine Renten- oder Einmalzahlung erfolgen“, heißt es.

„Die Stadt Werne hat keine hauptamtliche Feuerwehr. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr erfüllen eine wichtige kommunale Leistung. Durch ihre ehrenamtliche Arbeit leisten sie einen unersetzlichen Beitrag zur Gefahrenabwehr und damit zum Schutz aller Bürger Wernes. Nicht nur die Bereitschaft, zu jeder Tages- und Nachtzeit für einen Einsatz alles stehen und liegen lassen, sondern auch, die eigene Gesundheit und das Leben für die Mitmenschen zu riskieren, verdient größte Anerkennung“, wird der Antrag begründet.

Eine solche Rente steigere die Attraktivität einer dauerhaften Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr. Für die Stadt bietet diese Anerkennung den Vorteil, dass die Feuerwehr aus gut ausgebildeten Mitgliedern bestehe. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehrleitung sei ein passendes Konzept zu erarbeiten.

Mit Haushaltsmitteln in Höhe von 12.500 Euro solle erstmals ein eigenes Budget zur Förderung von Städtepartnerschaften eingerichtet werden, beantragt die CDU-Fraktion außerdem. Dadurch könnten unter anderem Zuschüsse an Schulen bei Fahrten in die Partnerstädte finanziert werden. Ein friedliches Zusammenleben der Völker in Europa sei gerade in diesen Tagen nicht mehr selbstverständlich, betont Wilhelm Jasperneite. Durch einen Zuschuss erhoffen sich die Christdemokraten Möglichkeiten, den Austausch mit den Partnerstädten wieder zu beleben.

Ferner setzen sich die Fraktion dafür ein, einen Inflationsausgleich bei den Vereinszuschüssen durch die Stadt Werne zu beschließen. Dieser sei oftmals ein fester Betrag, sodass die Vereine bei steigender Inflation jedes Jahr eine geringere Unterstützung erfahren. Durch eine jährliche Anpassung des durchschnittlichen Inflationsverlustes könne dies ausgeglichen werden.

Abschließend werde beantragt, die Förderung von Maßnahmen zur Qualifizierung und zur Gesundheitsförderung auf insgesamt 30.000 Euro zu verdoppeln. Dadurch solle die Stadt Werne ihre Attraktivität für Arbeitnehmer behalten und dem Fachkräftemangel begegnen, argumentiert Jasperneite für die CDU-Fraktion.

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