Montag, April 22, 2024

Fabian Peplau sprintet beim ersten Straßenrennen gleich auf Rang zwei

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Werne. Zum ersten Straßenrennen des Jahres bei bestem Klassiker-Wetter (Temperatur deutlich unter 10 Grad, Dauerregen, Wind) ging es für die Junioren um RSC 79 Werne-Mitglied Fabian Peplau über 60 Kilometer Renndistanz bei Exel in den Niederlanden.

Mit ihm am Start standen noch sieben weitere Teamkollegen des Embrace The World U19 Bundesligateams. Mit einem aktiven Rennen vom Start weg durch das Team, konnte Fabian Peplau zusammen mit Teamkollege Jan Albrecht und einem niederländischen Mitfahrer schon auf den ersten Kilometern dem Feld entfliehen und ihren Vorsprung auf fast drei Minuten ausbauen. Diesen Vorsprung hielten sie bis ins Finale.

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Als schwächerer Sprinter hielt der Werner das Tempo auf der fast 700 Meter langen Zielgerade hoch und ermöglichte seinem Teamkollegen den Tagessieg. Trotz seiner loyalen Fahrweise wurde er selbst noch Zweiter. So konnte im ersten Rennen des Jahres direkt ein Doppelsieg errungen werden. Mit Maxim Roor auf Platz sechs und Kenai Sterenborg auf Rang neun erzielte das Embrace The World U19-Team noch weitere gute Ergebnisse. „Mit diesem Rennen haben wir die finale Vorbereitung für unseren ersten Saisonhöhepunkt in Angriff genommen. Viele Fahrer werden entweder noch ins Trainingslager fliegen oder am kommenden Sonntag erneut ein Radrennen in Exel fahren“, berichtete Trainer Patrick Naber.

Eine Minute vor den Junioren nahm RSC-Sportwart Frederik Kremer sein erstes Straßenrennen des Jahres unter die Räder. Dies ging über 90 Kilometer und wurde von Anfang an geschäftig ausgefahren. Kremer versuchte mehrfach, sich mit Mitstreitern oder allein vom Fahrerfeld abzusetzen. Erfolglos. Die Spitzengruppe zog ohne ihn davon. Der RSCler konzentrierte sich auf den Sprint des Hauptfeldes um die restlichen Plätze. Mit der taktischen Leistung seines Endkampfs haderte er selbst und ließ das Rennen im Hauptfeld ausrollen.

Westfalen-Winterbike-Trophy in Soest

Der siebte Lauf der Westfalen-Winterbike-Trophy (WWBT) 2023 fand beim RSV Hansa Soest statt. Nachdem es in den Tagen zuvor ergiebig geregnet hatte, hatte der Gastgeber schon am Samstag bei der Ausschilderung der Strecke die Rückmeldung über vermehrte Matschbildung gegeben. Und davon konnten sich dann am Sonntag 21 Startenden des RSC Werne selbst überzeugen.

Bei der kleinen Runde von 28 Kilometern ging es bis zur ersten Kontrolle direkt über drei tiefe und verschlammte Abschnitte – es wurde nass von unten und dann kam es von oben teilweise auch noch heftig runter. Aber man hatte, falls die Brille nicht gerade beschlug, immer einen schönen Blick auf den Haarstrang. Diesen hatte man auf der 54 Kilometer-Runde dann zu überqueren, um in Richtung Waldanstiege am Möhnesee zu fahren.

Nach der Stärkung auf der Verpflegungsstation in Oberense ging es für alle Teilnehmer:innen wieder zurück nach Soest – für den Abzweig auf die 75 Kilometer-Strecke fanden sich allerdings an diesem Tag keine Freiwilligen. Dafür waren die äußeren Witterungsumstände eindeutig nicht so einladend.

Den Tagessieg in der Mannschaftswertung errang der RSV Lippe 23 Lünen, der mit 33 Teilnehmenden anreiste. Der RSC 79 Werne erreichte mit 21 den zweiten Platz. Insbesondere ist dabei Luca Weber zu erwähnen, der als jüngster RSCler an den Start ging und es mit einer dicken Schlammschicht bedeckt nach 28 Kilometern wieder ins Ziel schaffte.

In der Gesamtwertung liegt der RSC 79 Werne nach dem siebten Lauf der WWBT 2023 noch auf dem ersten Platz. Allerdings ist der Vorsprung von 29 Starts gegenüber dem RSV Lippe 23 Lünen nun auf 17 Starts „geschrumpft“ – das motiviert aber die heimischen Radrennfahrer, um bei den letzten beiden Veranstaltungen beim TUS Neuenrade und beim PSV Iserlohn zahlreich zu starten und nicht noch überholt zu werden.

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