Sportler des Jahres 2023: Reittherapie-Trio sammelt Medaillen

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Werne. Die Wahl zur Sportmannschaft des Jahres steht in Werne wieder an. Eine der Nominierten ist der Verein für Reittherapie Unna e.V.

7.000 Athlet/innen, 26 Sportarten, 190 Delegationen, 20.000 Volunteers und 9 Tage voller Sport und Emotionen – das waren vom 17. bis 25. Juni 2023 die Special Olympics World Games für Menschen mit geistiger Behinderung in Berlin. Mit dabei die Mannschaft des Vereins für Reittherapie Kreis Unna e.V. Werne an der Lippe. Am Ende durften sich Luisa Fussy, Mia Wünsch und Christian Jansen über einen Medaillen- und Platzierungsregen für ihre sportlichen Erfolge auf dem Pferderücken freuen.

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Für Luisa Fussy hieß es einmal Silber und zweimal Platz 5. Mia Wünsch brachte gar zweimal Gold und einmal Bronze mit nach Hause. Ebenfalls sehr erfolgreich schnitt Christian Jansen mit einer Bronzemedaille so wie jeweils einem sechsten und siebten Platz ab. Das ehrenamtliche Trainer- und Betreuerteam um die Vorsitzende Marion Acer begleitete die Reiter und Reiterinnen nach Berlin und unterstützte sie bei den Wettkämpfen. Untergebracht waren die heimischen Reiter/innen gemeinsam mit Sportkolleg/innen aus vielen Nationen im Hotel.

Beeindruckend war die Stimmung bei den Special Olympics World Games unter anderem im Berliner Olympiastadion. Foto: privat

Nominierung für Sportlerwahl zur Mannschaft des Jahres

Mia Wünsch und Luisa Fussy absolvierten ihre reiterlichen Aufgaben in den Level C (Gangart Schritt) und Christian Jansen startete in den Level B und C. Dazu mussten beispielsweise ein Geschicklichkeitsparcours und ein Slalom-Ritt absolviert oder ein Labyrinth durchquert werden.

Bevor es aber ins Reitviereck der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung ging, wurden die Sportler/innen zunächst in verschiedene Leistungsklassen eingeteilt, um so in den Wettbewerben möglichst gleiche Bedingungen zu schaffen.

Die besondere Herausforderungen bei den Reitwettbewerben ist zudem, dass die Sportler/innen auf fremden Pferden starten müssen. Dafür werden die Pferde zuvor den Headcoaches vorgestellt, die so eine an den Fähigkeiten der Teilnehmer/innen orientierte Vorauswahl treffen. Dann ging es für die Reiter/innen in den Sattel und sie hatten zusammen mit ihren vierbeinigen Sportpartnern schließlich 20 Minuten Zeit, sich vor der Prüfung aufeinander einzustellen. Das bewältigten die drei trotz Aufregung und fremder Umgebung sehr gut.

Neben den sportlichen Wettbewerben blieb dem Trio aus dem Kreis Unna die unvergleichliche Atmosphäre beim Einzug der Nationen ins Olympiastadion mit olympischem Eid und dem Entzünden der olympischen Flamme als beeindruckende Erlebnisse mit Gänsehautmomenten in Erinnerung.

Die Übersicht über alle Nominierten mit der Möglichkeit zum „Voten“ finden Sie hier.

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