TV-Volleyballerinnen verlieren gegen effektiven BW Sande

Anzeige

Werne. Der TV Werne hat sein erstes Heimspiel der Saison gegen seinen Konkurrenten BW Sande 1:3 verloren. Werne machte phasenweise ein sehr gutes Spiel, in dem das Potential des Teams immer wieder aufblitzte. Für einen Sieg gegen das erfahrene BW Sande reichte es aber nicht.  

Volleyball Oberliga: TV Werne – BW Sande 1:3 (20:25, 25:16, 20:25, 18:25) 

Das Spiel startete verzögert, weil der 1. Schiedsrichter in einer falschen Stadt stand. Immerhin konnte kurzerhand mit Lia Weidemann eine Spielerin der Werner Reserve als zweite Schiedsrichterin einspringen und so den Anpfiff des Spiels ermöglichen.  

Den besseren Start erwischte dabei Sande, das zwar unspektakulär spielte, dafür aber effektiv. Vor allem die Erfahrung machte sich immer wieder bemerkbar. Während Wernes Spiel Höhen und Tiefen hatte, spielte Sande deutlich konstanter. So konnte sich die Ex-Wernerin Jana Reininghaus, die Sande als Kapitänin aufs Feld führte, erstmals mit ihrem Team in Werne durchsetzen.

Spannend war das Aufeinandertreffen der beiden guten Freundinnen Reininghaus und Steffi Stahl, die gemeinsam nicht nur lange Jahre für den TV Werne, sondern auch einige Spielzeiten mit einem Stipendium für die Southern University at New Orleans in den USA gemeinsam spielten.

Werner Team fehlt die Konstanz

Stahl, die erst vor zwei Wochen ihr Comeback bekanntgegeben hatte, konnte dem TV Werne immerhin zum Gewinn des zweiten Satzes verhelfen. Danach war der Tank dann nach langer Zeit ohne Volleyball leer, sodass das Werner Trainerteam um Bronek Bakiewicz und Uschi Warnecke wieder auf Nachwuchstalent Franziska Warnecke setzte. „Franzi hat ein starkes Spiel gemacht. Insgesamt waren wir leider einfach zu unbeständig. Steffi konnte uns als Spielmacherin mit ihrer Erfahrung Sicherheit geben, um den zweiten Satz zu gewinnen“, erklärte Bakiewicz. „Das Spiel haben wir aber nicht im Zuspiel verloren, sondern wegen fehlender Konstanz. Starke Ballwechsel haben sich mit Fehlern abgewechselt, die wir sonst nicht machen. Der Aufschlag ist eigentlich unsere Stärke. Heute haben wir gerade hier zu viele Geschenke verteilt.“ 

Für das Werner Trainerteam kommt die Niederlage nicht überraschend. „Wir müssen uns als Team noch mehr finden und werden gerade weil wir so viel Talent im Kader haben, von Spiel zu Spiel, sogar von Training zu Training besser. Eine Niederlage gegen Sande bringt uns dabei nicht aus der Ruhe, zumal uns in Mira Struwe und Anna Jäger auch zwei wichtige Spielerinnen fehlten“, sagte Bakiewicz abschließend. 

Weitere Artikel von Werne Plus

Duo Me­lange bietet außergewöhnliches Klangerlebnis

Werne. Eine musikalische Melange, eine wunderbare Mischung von Klängen, offeriert das Duo Me­lange am Sonntag, 8. November, ab 17 Uhr auf Einladung der Stiftung...

Zahlreiche Halloween-Einsätze für die Polizei im Kreis Unna

Kreis Unna. Die Kreispolizeibehörde Unna kann für den gestrigen Halloween-Abend (31.10.2026) und die vergangene Halloween-Nacht ein erhöhtes, aber unspektakuläres Einsatzaufkommen verzeichnen. Im Zeitraum von Samstag...

Mit der „Habicht“ in die Südsee: Geschichte von unten erzählt

Werne. „Wir waren gerade beim Frühstück, als plötzlich ein Schuss fiel. Sofort stürzte alles an Deck, um die Ursache desselben zu erforschen“: Was sich...

LippeBaskets bieten Hamm die Stirn, für den großen Wurf reicht es nicht

Werne. Lange lieferten die LippeBaskets Werne dem neuen Tabellenführer im Derby einen großen Kampf, am Ende ging ihnen aber punktetechnisch gesehen die Luft aus. 1....