„Herausragendes ehrenamtliches Engagement“: Abschied von 18 Ratsmitgliedern

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Werne. Immer weniger Gestaltungsspielraum durch klamme Haushalte, immer komplexer werdende Themenfelder und teilweise auch Anfeindungen – 18 Ratsmitglieder meisterten diese Herausforderungen, schieden nun aber mit dem Ende der Wahlperiode aus dem höchsten politischen Gremium aus, nicht ohne gebührend verabschiedet zu werden.

Neben Lothar Christ rückten auch die Kommunalpolitiker beim Festakt im Kolpingsaal in den Mittelpunkt. Sie gehören aus verschiedenen Gründen dem neuen Stadtrat nicht mehr an, hätten sich in den vergangenen Jahren aber Problemfeldern wie Corona, Inflation, steigenden Energiepreisen, erhöhtem Sanierungs- und Baubedarf erfolgreich gestellt.

„Was Sie geleistet haben, ist nicht selbstverständlich“, bemerkte Lothar Christ in seiner Rede zur Verabschiedung der Ratsherren und -frauen. Viele hätten sich schon vor ihrer Ratstätigkeit als sachkundige Bürger in den politischen Gremien engagiert.

16 der 18 ehemaligen Ratsmitglieder erhielten ihre Auszeichnungen im Kolpingsaal.

Die verabschiedeten Ratsmitglieder sind: Dr. Eberhard Stroben (21 Jahre), Klaus Schlüter (16), Kornelia Dithmer (16), Christian Thöne (11), Cornelia Oßwald-Blaschke (11), Raimund Hölscher (11), Wilhelm Jasperneite (11), Josef Börste (6), Christian Weinreich (5), Jan Oestermann (5), Hiltrud Mannig (5), Rainer Hotz (5), Günther Hampel (5), Christoph Schade (5), Benedikt Lange (5), Dennis Reinhold (3), Dr. Thomas Gremme (3), Annika Brauksiepe (2).

Die AFGSC-Big-Band „Go Together“ sorgte beim Festakt für den musikalischen Rahmen.

„Sie haben alle viel Zeit investiert und geopfert, um die Geschicke unserer Stadt in die Hand zu nehmen – ein herausragendes ehrenamtliches Engagement“, sagte Lothar Christ in seiner Laudatio und überreichte anschließend die Urkunden.

Auch Wilhelm Jasperneite (CDU) wurde vom scheidenden Bürgermeister Lothar Christ verabschiedet und ausgezeichnet.

Die neue Ratsperiode beginnt übrigens am Donnerstag, 20. November, mit der konstituierenden Sitzung der dann 36 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren.

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