Werne. Mit Waffeln, bunten Ballons und vielen persönlichen Erinnerungen wurde an eine besondere Frau erinnert. Unter dem Titel „Ein letzter Vorhang für Clown Knopf“ kamen Menschen zusammen, um Abschied von Gesine Homrighausen zu nehmen, die vielen als liebevolle Clownin bekannt war.
Die Veranstaltung sollte auch denjenigen die Möglichkeit geben, sich zu verabschieden, die bei der Beerdigung nicht dabei sein konnten. Gleichzeitig ging es darum, Clown Knopf und das, was sie für die Menschen bedeutet hat, in Erinnerung zu behalten. „Ein solcher Nachmittag hätte ihr selbst sehr gut gefallen“, so ihre Tochter Martina Kurtz.
Auch Rebecca Gutzat, die mit Clown Knopf eng zusammenarbeitete und bereits einen persönlichen Nachruf für sie verfasst hatte, wollte ihr auf diese Weise noch einmal gedenken. Für die Vorsitzende des Vereins „Alle gemeinsam, keiner einsam“ war Gesine Homrighausen ein Mensch, der mit seiner liebevollen Art Spuren hinterlassen hat.

Für eine besondere Atmosphäre sorgten neben den Begegnungen und Gesprächen auch die bunten Ballons. Draußen begeisterte der Ballonkünstler Frank Boss die Besucher. Auch für ihn war die Veranstaltung eine Herzensangelegenheit. Die Nachricht vom Tod von Clown Knopf habe ihn bewegt. Zudem beobachte er, dass das gemeinsame Berufsfeld der Clowns und Unterhaltungskünstler zunehmend kleiner werde.
Deshalb entschied er sich, die Veranstaltung ehrenamtlich zu unterstützen. Im Vordergrund stand für ihn, den Menschen einen schönen gemeinsamen Abschied zu ermöglichen.
So wurde aus „Ein letzter Vorhang für Clown Knopf“ ein Nachmittag voller Erinnerungen, Begegnungen und kleiner Gesten. Dieses Zusammenkommen zeigte, dass Gesine Homrighausen nicht vergessen wird.

















