St. Christophorus-Schülerfirma gewinnt Landeswettbewerb

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Werne. Wer hat das Zeug zur besten Schülerfirma? Dieser Frage stellt sich bekanntlich auch das zu Beginn des Schuljahrs gegründete Schüler-Unternehmen Picon vom Gymnasium St. Christophorus. Am Montag sind die jungen Erwachsenen, die stylische Kupferleuchten herstellen, zum Finale des Landeswettbewerbs angetreten – und das mit großem Erfolg.

Vor einer Jury aus Wirtschafts- und Bildungsfachleuten mussten sich die neun Picon-Mitglieder in verschiedenen Kategorien mit ihrer Geschäftsidee – der Herstellung und dem Verkauf von Wohnaccessoires im Industriestyle – präsentieren. Neben der Erstellung eines Geschäftsberichts und einer Video-Präsentation, die bereits im Vorfeld des Wettbewerbs eingereicht werden mussten, stand nun unter anderem das mit Spannung erwartete Online-Interview mit der Jury auf dem Stundenplan.

„Die Jury war schwer begeistert von uns und ich glaube, dass wir einen überzeugenden Eindruck hinterlassen haben“, schätzte Charlotte Eßner, die Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, am Vormittag direkt nach dem Interview die Chancen als sehr gut ein, einen der beiden ersten Plätze unter den sechs für das Landeswettbewerb-Finale qualifizierten Schülerfirmen zu belegen. Neben Fragen zum in den vergangenen Monaten erwirtschafteten Gewinn – bis heute ist ein Umsatz von knapp 8000 Euro erzielt worden – ging es bei dem Online-Gespräch auch um Fragen zur nachhaltigen Produktion.

Picon
Beim Finale des Landeswettbewerbs kamen die Jung-Unternehmer auch mit den andern Schülerfirmen ins Gespräch. Foto: Volkmer

Am frühen Nachmittag erfuhr die Schülerfirma dann endlich das Ergebnis: Picon hat den ersten Platz belegt und nimmt als Landessieger am großen Bundeswettbewerb teil, um sich dort auf Bundesebene mit den anderen Titelträgern Deutschlands messen zu können.

„Das hat sich die Gruppe auch verdient“, so Schulleiter und Projektlehrer Thorsten Schröer, der sich besonders darüber freute, wie ausführlich die Jury das junge Unternehmen lobte. „Die sind auf die handwerklichen Fähigkeiten, die Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben und den trotz Corona-Einschränkungen tollen Umsatz eingegangen. Das war eine schöne Würdigung der Arbeit“, sagte der Schulleiter am Nachmittag. Der Sieg wird mit 750 Euro Preisgeld versüßt.

Am 15. Juni geht es dann um den Titel „Bestes Unternehmen Deutschland“ und ein Ticket zum Europawettbewerb. Im Juni 2018 hatte „Drummel on Tour“ vom Gymnasium St. Christophorus in Berlin den Titel als bestes Schülerunternehmen Deutschlands gewonnen und durfte sich anschließend im europäischen Wettstreit in Belgrad mit den besten Firmen des Kontinents messen.

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