Luzifairs des Werner SC steigen in die erste Stadtliga auf

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Werne. Die Luzifairs sind am Ziel: Die Volleyball-Mixedmannschaft des Werner SC beendete die erste vollständige Saison nach der Corona-Pandemie auf dem ersten Platz der zweiten Dortmunder Stadtliga. Damit steht der Aufstieg in die höchste Hobby-Spielklasse fest: Ab Herbst treten die Luzifairs in der ersten Stadtliga an.

Die vorangegangene Saison war immer noch unter dem Eindruck zahlreicher corona-bedingter Spielausfälle vorzeitig beendet worden. In der Endabrechnung stand der WSC auf Platz zwei und musste der Zweitvertretung des FC Brünninghausen den Vortritt lassen. Entsprechend motiviert starteten die Luzifairs in die neue Saison – und erlebten eine Bruchlandung. Das erste Saisonspiel gab man in eigener Halle nach 2:0-Satzführung gegen Eintracht Dortmund noch mit 2:3 aus der Hand. Eine Woche später folgte beim Westfalia Sölde gar eine 0:3-Klatsche. Plötzlich hieß es Abstiegskampf statt Aufstiegseuphorie.

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Doch der erfahrene Trainer Helmut Neumann zog die richtigen Schlüsse. Er legte im Training den Fokus auf Annahme und Feldverteidigung. Dank der stabilisierten Defensive und einer signifikant reduzierten Eigenfehlerquote gelang es den Luzifairs, ihren Angriff in den folgenden Spielen deutlich besser und effizienter einzusetzen. Die versierten Stellerinnen Friederike Skerbs, Kathrin Conredel und Uli Kümper sorgten mit ihren Spielzügen dafür, dass der WSC schwer auszurechnen war.

Die Mittelangreifer Christian Wagner, Martin Müller und Daniel Claeßen brachten die nötige Durchschlagskraft ans Netz, sahen sich hier aber häufig starkem Druck durch die gegnerischen Teams ausgesetzt. Nun zeichnete sich aus, dass die Luzifairs einerseits mit Ralf Conredel und Anne Püschel über zwei bärenstarke Außenangreifer verfügen. Den scharfen wie präzisen Angriffen hatte der Rest der Liga nur noch wenig entgegenzusetzen. Andererseits konnte die Mannschaft den verletzungsbedingten Ausfall von Christian Wagner deutlich besser kompensieren und hatte mit Bele Pohlmann eine Allrounderin in ihren Reihen, die sowohl im Außenangriff als auch auf der Stellerposition verlässlich ablieferte.

Umso überraschender leisteten sich die Luzifairs im Schlusspurt tatsächlich einen Ausrutscher: Beim VfL Kemminghausen unterlag der WSC knapp mit 2:3, sodass Westfalia Sölde die Spitzenposition übernehmen konnte. Am vorletzten Spieltag legten die Luzifairs mit einem 3:0 gegen den TuS Holzen-Sommerberg vor. Und das Unerwartete geschah: Sölde unterlag beim Tabellenletzten Cappenberger See glatt mit 0:3, sodass die Luzifairs wieder obenauf waren – und nun tatsächlich den Aufstieg in die erste Liga feiern können.

Der Kader der Luzifairs in der Saison 2022/23:

Friederike Skerbs, Kathrin Conredel, Bele Pohlmann, Ulrike Kümpers, Christian Wagner, Martin Müller, Daniel Claeßen, Ralf Conredel, Anne Püschel, Leonie Bernsmann, Renata Passamai Talamini; Trainer: Helmut Neumann.

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