Samstag, April 13, 2024

TV-Damen bringen Klassenerhalt vorzeitig unter Dach und Fach

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Werne. Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne haben es geschafft. Trotz knapper 2:3-Niederlage gegen den SCU Lüdinghausen hat der TVW den Klassenerhalt ein Spiel vor Saisonende in der Tasche. Durch den Punktgewinn gegen das zweitplatzierte Lüdinghausen konnte Werne nicht nur den vierten Tabellenplatz verteidigen, sondern auch seinen Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf vier Zähler ausbauen.

Oberliga-Volleyball: TV Werne – SCU Lüdinghausen 2:3 (25:18 25:19 18:25 20:25 7:15)

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Gegen Lüdinghausen hatte sich das Werner Team von Uschi Warnecke und Co-Trainer Bernd Warnecke vorgenommen von Beginn an mit viel Aufschlagsdruck das starke Kombinationsspiel des Gegners zu unterbinden. Da Lüdinghausen gerade im Angriffsspiel durchaus ein höherklassiges Niveau hat, lautete die Devise also das Aufbauspiel zu stören, um es nicht so weit kommen zu lassen. Das gelang dem TV Werne vor allem in den ersten beiden Durchgängen hervorragend.

Im ersten Satz hatte sich der TVW eine schnelle Führung erspielt und Lüdinghausen förmlich überrannt. Diese Führung konnte Werne über den gesamten Satzverlauf zum 25:18 ausbauen und ging mit Rückenwind auch in den zweiten Durchgang. Lüdinghausen, das unbedingt drei Punkte aus Werne mitnehmen musste, um überhaupt noch eine Chance auf die Meisterschaft zu haben, kam nun jedoch auch besser ins Spiel. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, den der TV Werne erst für sich entscheiden konnte als Mira Struwe beim Stand von 18:18 zum Aufschlag ging und eine 6-Punkteserie einleitete. Werne setzte sich mit 25:19 zur 2:0-Satzführung durch. Spätestens jetzt war klar, dass dem TVW der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen ist und Lüdinghausen seine Chance auf die Meisterschaft vertan hat.

Gleichzeitig war es auch der Wendepunkt des Spiels. „Wir haben es nicht mehr geschafft unseren Aufschlagsdruck so hochzuhalten wie in den ersten beiden Sätzen“, sagte Uschi Warnecke. „Lüdinghausen ist dann viel besser ins Spiel gekommen und konnte seine Klasse im Angriff ausspielen. Wir konnten das nicht mehr unterbinden.“ Das Spiel kippte zu Gunsten Lüdinghausens, das zeigte, warum es zum Favoritenkreis um die Meisterschaft zählt. Verschiedene Kombinationen und Schnellangriffe hebelten den Werner Block immer wieder aus, sodass Lüdinghausens Angreiferinnen leichtes Spiel für direkte Punkte hatten. Die Werner Auszeiten und Spielerwechsel konnten die Gäste auch nicht aus der Spur bringen und so verkürzte Lüdinghausen auf 1:2 (18:25) und setzte seinen Lauf im vierten Satz direkt fort.

Jenny Harhoff im Zuspiel. Foto: Kollhoff

Werne war vollkommen von der Rolle und verlor die ersten 10 Punkte. Erst dann fand der TVW wieder einen Zugang zurück zum Spiel. Bis zum Stand von 10:19 blieb es jedoch weiterhin deutlich. Zum Satzende schaffte Werne es dann tatsächlich nochmal sich zurück ins Spiel zu kämpfen und holte noch einige Punkte auf. Verschlagene Aufschläge zu denkbar schlechten Zeitpunkten verhinderten dann jedoch noch weiter als auf ein 20:25 heranzukommen. Im Tiebreak war die Luft auf Seiten des TVW raus und Lüdinghausen setzte sich mit 15:7 zum 3:2-Auswärtssieg durch.

Für Werne war es zwar eine Niederlage im letzten Heimspiel der Saison, aber den Klassenerhalt ein Spiel vor Saisonende abzusichern, darf für den Klub als großer Erfolg gelten. Gerade vor dem Hintergrund, dass sich die Mannschaft in dieser Konstellation erst kurz vor Saisonbeginn zusammengefunden hat und zu den jüngsten Teams der Liga gehört. „Auch wenn uns nach einer Niederlage mit 2:0-Führung nicht direkt nach Feiern zu Mute ist, können wir sehr stolz auf unsere gesamte Rückrunde sein“, so Uschi Warnecke. „Dass wir jetzt ein Spiel vor Saisonende den Klassenerhalt geschafft haben, ist das Wichtigste.“

Sein letzte Saisonspiel hat der TV Werne erst in drei Wochen bei Spitzenreiter Saxonia Münster. Münster hat die Meisterschaft schon sicher. Werne braucht einen Sieg, um seinen vierten Platz zu verteidigen. Das ist auch das Ziel für das letzte Saisonspiel.

TV Werne: Franziska Warnecke, Jenny Harhoff, Amelie Wollny, Chiara Grewe, Greta Lexius, Mira Struwe, Leia Budde, Kim Varlemann, Finja Schulte, Marla Bergmann, Anna Jäger, Theresa Rottmann

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