Volleyball: U12 des Werner SC erreicht Westdeutsche Meisterschaft

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Werne. Nachdem die U12 des Werner SC als Vize-Bezirksmeister die direkte Qualifikation für die Westdeutschen Meisterschaften denkbar knapp verpasst hatte, haben die Jungs nun ihre zweite Chance mit Bavour genutzt.

Im Qualifikationsturnier für die letzten beiden Startplätze erreichte die Mannschaft von Trainer Bernd Purzner den zweiten Platz und darf damit am 4. Mai in Schwerte gegen die besten Teams aus Nordrhein-Westfalen antreten.

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Wie schon bei den vorangegangenen Turnieren übernahm Daniel Claeßen die Betreuung der Mannschaft, da Bernd Purzner zeitgleich die U12-Mädchenteams des TV Werne auf einem Turnier begleitete. Und Claeßen sah gleich im ersten Spiel gegen den TuB Bocholt eine konzentrierte und souveräne Leistung. „Körperlich war uns der Gegner eigentlich überlegen. Aber die Jungs haben nahezu fehlerfrei gespielt – ein perfekter Auftakt“, sagte der Coach nach dem 2:0-Erfolg im Auftaktmatch des Viererturniers.

Im zweiten Spiel wartete mit Essen-Borbeck die nächste harte Nuss. Die Gastgeber hatten ihr Auftaktspiel gegen die DJK TUSA Düsseldorf verloren und standen deshalb bereits mit dem Rücken zur Wand. Entsprechend aggressiv und risikofreudig gestaltete Essen sein Spiel, doch der WSC hatte stets eine Antwort parat und ließ sich auch durch einen zwischenzeitlichen Sechs-Punkte-Rückstand im zweiten Satz nicht aus der Ruhe bringen. So stand es am Ende 2:0 für die Werner Jungs. Dass
Düsseldorf im Parallelspiel ebenfalls den TuB Bocholt besiegen konnte, stand die Qualifikation für die Westdeutschen Meisterschaften damit bereits fest.

Trotz aller Freude wollte der WSC den direkten Vergleich mit Düsseldorf natürlich konzentriert angehen. Das gelang im ersten Satz auch hervorragend, in einem Spiel auf Augenhöhe sicherten sich die Werner den Durchgang mit 15:13. Im zweiten Satz lief alles nach Plan, der WSC zog auf 4:0 davon. Was dann passierte, konnte Daniel Claeßen nur schwer erklären. „Plötzlich kam Unruhe rein, die Konzentration ging komplett verloren. Das war unnötig.“

Das 11:15 bedeutete den ersten Satzverlust des Turniers, es ging in den Tie-Break. Hier fand der WSC nicht mehr zu seiner Stärke zurück und ließ sich zusätzlich durch unglückliche, aber eben nicht spielentscheidende Schiedsrichterpfiffe aus der Fassung bringen, sodass der Satz mit 10:15 verloren ging.

„Das ist natürlich ärgerlich, ein Spiel auf diese Weise zu verlieren. Aber wir wollen nicht vergessen, dass die Mannschaft heute einen Riesenerfolg eingefahren hat – der Werner SC fährt zur Westdeutschen Meisterschaft!“, freute sich Daniel Claeßen über die Leistung seiner Schützlinge. Bernd Purzner ging noch einen Schritt weiter: „Das ist schlichtweg eine Sensation. Die Mannschaft spielt ihre erste Saison überhaupt und gehört schon zu den besten zwölf Teams in NRW.“ Purzner lobte vor allem die Einsatzbereitschaft seiner Jungs: „Die haben vorher teilweise viermal die Woche trainiert und sind mit Feuereifer bei der Sache. Dieses Turnier haben sie sich wirklich verdient!“

Bei den Westdeutschen Meisterschaften trifft der Werner SC am 4. Mai in Schwerte
in der Vorrundengruppe auf die Mannschaften aus Solingen und Köln.

Werner SC: Tom Köhling, Jonas Hörstrup, Lenny Krutwage, Peter von Frantzius, Felix Effgen

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