Samstag, April 13, 2024

Werner SC verlässt die Abstiegsränge – Dritter Platz nun im Visier

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Werne. Die Bezirksliga-Volleyballer des Werner SC haben ihr wichtigstes Saisonspiel überzeugend gewonnen. Im Kellerduell schlug die Mannschaft von Christian Hoppe ihren direkten Konkurrenten Lüner SV II deutlich 3:1 und holte sich so im Jahr 2024 seinen zweiten Sieg.

Herren Bezirksliga: Werner SC – Lüner SV II 3:1 (25:18 25:17 20:25 25:18) 

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Damit haben sich die jungen Werner Talente sogar am Hammer Sportclub vorbeigeschoben und ein beruhigendes Polster von fünf Punkten zum Abstiegsplatz geschaffen. Die Formkurve des Teams zeigt steil nach oben und das Selbstvertrauen, das zu Saisonbeginn noch fehlte, war gegen Lünen jederzeit spürbar. In den ersten beiden Durchgängen war Werne spielbestimmend und setzte sich beide Male souverän durch. Immer wieder war es Felix Kappenberg, der sich über die Mitte behaupten konnte. Der U18-Spieler läuft normalerweise mit Doppelspielrecht auch für die Werner Reserve auf, hat sich aber mit starken Leistungen einen festen Platz in der Bezirksligarotation erspielt. Genauso wie Jona Vomhof, der ebenfalls Jugendspieler ist und für den WSC II aufläuft. Er zieht in beiden Mannschaften als Zuspieler die Fäden und konnte seine Mitspieler auch gegen Lünen immer wieder gut in Szene setzen. 

Lediglich im dritten Satz verlor der WSC den Faden und ließ Lünen wieder ins Spiel kommen. Coach Christian Hoppe zog aber die richtigen taktischen Konsequenzen und Werne kehrte im vierten Durchgang zu alter Stärke zurück. Sehenswerte Abwehraktionen leiteten Breakpunkte ein und Werne erspielte sich dank stabilem Spielaufbau schnell eine beruhigende Führung, die der Klub bis zum 25:18 ausbauen konnte. „Das war heute unsere bislang beste Saisonleistung. Wenn wir so weiterspielen, dann ist noch einiges möglich. Wir können in dieser Liga jeden schlagen. Nur Soest und Brilon sind vorneweg und werden die Meisterschaft untereinander ausmachen“, sagt Spielertrainer Hoppe.

Herren Bezirksliga: TV Brilon II – Werner SC 3:0 (25:16 25:23 27:25)

Am vergangenen Wochenende ging es für die Werner Volleyballer dann gegen den Aufstiegsaspiranten TV Brilon. Gegen den Spitzenreiter ging der WSC nicht nur aufgrund der Tabellensituation als klarer Außenseiter ins Rennen. Letztlich verlor der WSC zwar 0:3, schlug sich aber beachtlich.

Die fünftplatzierten Werner Volleyballer reisten mit nur sechs Spielern nach Brilon und so hatte Spielertrainer Christian Hoppe keinerlei Möglichkeiten mit Spielerwechseln taktisch ins Geschehen einzugreifen. Dafür machten die Akteure, die vor Ort waren, aber einen sehr guten Job. Der erste Durchgang ging noch deutlich an Brilon. In Satz zwei und drei konnte der WSC das Spiel allerdings lange offen gestalten und hielt sehr gut mit dem Aufstiegsaspiranten mit.

Dass die Sätze dann zwei Mal mit dem Minimalabstand von zwei Punkten verloren gingen ist für den WSC zwar bitter, gleichzeitig aber auch ein Zeichen dafür, dass die Formkurve weiter steil nach oben zeigt. „Wir konnten Brilon zumindest richtig fordern. Sie haben nicht wie der klare Favorit aus. Dafür, dass wir nur zu sechst waren, war es eine sehr gute Leistung“, sagte Spielertrainer Hoppe.

Nach der miserablen Hinrunde hat der WSC in 2024 zwei von drei Spielen gewonnen und die Abstiegsplätze dadurch verlassen können. Das klare Ziel des Werner SC ist es sich in der Rückrunde noch weitere Plätze nach vorne zu arbeiten. Aufgrund seiner kleinen Siegesserie zu Jahresbeginn hat sich der WSC auf den fünften Platz vorgearbeitet und hat nun den dritten Tabellenplatz im Visier.

Um sich noch weitere Plätze nach vorne zu arbeiten, muss der WSC aber auch als Außenseiter punkten im nächsten Kracher. Am Samstag hat der WSC den Soester TV II vor der Brust (Samstag, 3. Februar, 12 Uhr, Freiherr-vom-Stein Berufskolleg, Werne). Der Zweitplatzierte reist nach Werne und will seine Aufstiegschancen wahren. Dafür muss das Team gegen Werne gewinnen. Ein WSC in besserer Besetzung und im Heimspiel will seinen Gegner ärgern und zumindest einen Satz abnehmen.

Werner SC gegen Lünen: Simon Inderweide, Maximilian Niewiem, Eray Muslu, Felix Kappenberg, Jona Vomhof, Lukas Skerbs, Luka Voigt, Christian Hoppe, Justus Krass, Noah Riedel

Werner SC gegen Brilon: Felix Kappenberg, Eray Muslu, Luca Voigt, Jona Vomhof, Christian Hoppe, Justus Krass

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