Oberliga-Damen chancenlos, Coach etwas ratlos – Lichtblick Greta Lexius

Anzeige

Werne. Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne haben ihr Nachholspiel gegen den SC Hennen verloren. Trotz des deutlichen Ergebnisses machte Werne kein schlechtes Spiel. Hennen war in aktueller Verfassung spielerisch aber zu stark. Werne blieb in drei Sätzen chancenlos.

Damen Oberliga: SC Hennen – TV Werne 3:0 (25:17 25:18 25:11)

- Advertisement -

Der Start in die Partie verlief für das Team von Bronek Bakiewicz und Bernd Warnecke bis zur Satzmitte noch voll nach Plan. Werne führte zwischenzeitlich 13:11. Dann wurde dem Klub aber wieder eine Rotation zum Verhängnis. Werne kam im Angriff nicht durch und Hennen legte eine Serie von neun Punkten hin. Der Satz war damit gelaufen und auch im Folgesatz erspielte sich Hennen eine schnelle Führung. Die Werner Schadensbegrenzung führte dann noch zu 18 erzielten Satzpunkten, im dritten Durchgang war jedoch nichts mehr zu holen für den TVW.

„Wir sind aktuell alle etwas ratlos. Heute hat zwar spielerisch auch vieles geklappt, aber insgesamt ist die Leistung nicht gut genug, um gegen ein Top-Team wie Hennen etwas zu gewinnen“, sagt Coach Bakiewicz. Eine große Rolle spielte auch, dass die meisten Werner Gegner klare Größenvorteile im Angriff und Block haben. „Wir müssen dann cleverer spielen, die freien Feldflächen anvisieren und den Gegner laufen lassen, wenn wir mal Probleme haben mit harten Angriffen zu punkten.“

Das Comeback von Greta Lexius, hier beim Angriff im Hinterfeld, war ein Lichtblick für den TV Werne. Foto: Archiv

Für Bakiewicz ist das Comeback von Talent Greta Lexius ein Lichtblick in einer Phase, in der es ansonsten nicht viel erfreuliches gibt. Lexius kommt nach langer Verletzungspause wieder in Form und soll dem Team in der wichtigsten Saisonphase eine wichtige Stütze im Angriff sein. „Wir werden natürlich alles dafür tun, die Klasse noch zu halten, aber es wird sehr schwierig, weil aktuell die Selbstsicherheit fehlt. Daran wollen wir jetzt so gut es geht arbeiten.“

Der TV Werne ist aufgrund der weiteren Niederlage noch einen Platz in der Tabelle abgerutscht. Als Tabellenzehnter beträgt der Abstand auf den Relegationsplatz mittlerweile sechs Punkte. Ein Hoffnungsschimmer ist, dass Werne zu seinem nächsten Spiel das abgeschlagene Schlusslicht Recklinghausen (15. Februar, 19 Uhr – Linderthalle) empfängt. Hier geht Werne als Favorit ins Spiel und kann sich mit einem Sieg das nötige Selbstbewusstsein für den Abstiegskampf zurückholen.

TV Werne: Julia Rieger, Jennifer Harhoff, Olessia Verbytska, Greta Lexius, Stephanie Stahl, Leia Budde, Helin Keskin, Anna Jäger, Chiara Grewe, Theresa Rottmann, Mira Struwe, Nora Hamer

Weitere Artikel von Werne Plus

„Politik trifft Sport“: DRLG stellt lebensrettende Arbeit vor

Werne. Auf Initiative des Stadtsportverbandes Werne und in Zusammenarbeit mit dem Sportamt der Stadt Werne kamen am vergangenen Mittwoch Vertreterinnen und Vertreter der im...

Fußball-Gottesdienst: BVB-Fans erbitten erneut „Hilfe von oben“

Werne. Zum Start in die neue Bundesliga-Saison laden Alexander Meese, Pfarrer der evangelischen Kirche in Werne, und die BVB Supporters um ihren Vorsitzenden Maik...

Tier der Woche: „Sturer Esel“ sucht erfahrene Besitzer

Kreis Unna. David kam im Juni 2026 als Fundtier ins Tierheim. Der gut kniehohe Rüde war anfangs von den Mitarbeitenden wenig begeistert. Dies machte...

Wasserfreunde beim Triathlon in Kamen – 1. Mannschaft mit bestem Ergebnis

Werne. Bei besten Wetterbedingungen, wenig Wind und einer schnellen, flachen Strecke ging das Tri-Team des TV Werne in der Regionalliga 2 beim Triathlon in...