Freitag, Januar 30, 2026

WSC-Volleyballer hadern mit ihrer fehlenden Konstanz

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Werne. Die Bezirksliga-Volleyballer des Werner SC müssen an ihrem Doppelspieltag zwei Niederlagen hinnehmen. Dabei gehörte die Leistung gegen Spitzenreiter Rhynern am Samstag durchaus zu den besten, die der WSC in dieser Saison gezeigt hat. Wäre da nicht die fehlende Konstanz, hätte man durchaus auch einen Sieg gegen den Ligaprimus feiern können.

Herren Bezirksliga: Werner SC – TSV Bigge-Olsberg 2:3 (25:19 27:25 19:25 21:25 8:15) Werner SC – SV Westfalia Rhynern 1:3 (21:25 23:25 25:22 17:25)

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Sowohl im Auswärtsspiel gegen den TSV Bigge-Olsberg am Freitag als auch zu Hause einen Tag später gegen Westfalia Rhynern war der Werner SC über weite Strecken spielbestimmend. Gegen Bigge-Olsberg ging der WSC dank seines souveränen Auftritts sogar 2:0 in Führung. Vor allem über Außen kam Werne sehr gut durch.

Nach den ersten beiden Sätzen kam der Gastgeber jedoch besser ins Spiel und der Werner SC brach komplett ein. „Wir waren in der Verteidigung nicht schnell genug für die gut platzierten Bälle von Bigge-Olsberg“, sagt Coach Bronek Bakiewicz. „Als das Spiel gekippt war, haben wir leider überhaupt keinen Zugang mehr gefunden. In solchen Situation fehlt einfach noch die Erfahrung. Im Endeffekt haben wir uns selbst geschlagen.“

Gegen Spitzenreiter Westfalia Rhynern legte der WSC einen deutlichen Leistungssprung hin. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer versteckte sich Werne überhaupt nicht. Vor allem Diagonalangreifer Lukas Skerbs sorgte für etliche Werner Punkte. Rhynern ließ sich jedoch überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. Der angehende Aufsteiger egalisierte sowohl im ersten als auch im zweiten Satz hohe Werner Führungen, weil er abgeklärt und selbstsicher auftrat. Werne hingegen gab in verschiedenen Rotationen immer wieder etliche Punkte am Stück ab, sodass der Klub seine hart erarbeiteten Vorsprünge nicht ins Ziel brachte.

Im dritten Satz machte es der WSC dann jedoch besser und schaffte es den Satz konzentriert zu Ende zu spielen (25:22). Ohne längere Schwächephase zeigte der WSC, dass er in der Lage ist mit den Besten mitzuhalten. Immerhin verlor Rhynern in dieser Saison überhaupt erst zwei Sätze. Beide gegen Werne.

„Rhynern spielt unspektakulär, aber sie machen extrem wenig Eigenfehler. Das sind sie uns weit voraus. Meine Jungs haben ihr Potenzial wieder aufblitzen lassen, aber solange wir diese Leistung nicht konsequent abrufen können, verlieren wir diese Spiele“, erklärt Coach Bronek Bakiewicz. „Das Spiel gegen Rhynern war immerhin schonmal eine deutliche Steigerung gegenüber Freitag. Mit dieser Leistung hätten wir Bigge-Olsberg locker geschlagen.“

Der Werner SC holt an diesem Doppelspieltag einen von sechs möglichen Punkten und bleibt damit Tabellensechster mit vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Weiter geht es gegen den RC Sorpesee II am 16. Februar. Bis dahin will der WSC weiter an seiner Spielsicherheit arbeiten, um sich dann auch für gute Leistungen belohnen zu können.

Werner SC: Laurin Plenge, Lukas Skerbs, Jona Vomhof, Felix Kappenberg, Theo Willermann, Pascal Otrzonsek, Eray Muslu, Luca Voigt, Christian Hoppe, Noah Riedel

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