Werne. „Und täglich grüßt das Mürmeltier“, so die Worte von Bronek Bakiewicz über die jüngsten Ergebnisse seiner Verbandsliga-Volleyballerinnen. „Es ist leider immer das gleiche. Die Leistungen im Training sind auf einem sehr ordentlichen Verbandsliganiveau, kommt es aber zu den Spieltagen, dann sind wir nicht in der Lage, das auf dem Spielfeld abzurufen.“
In so gut wie jedem Spiel zeigt die Mannschaft in einigen Sequenzen, wozu sie spielerisch in der Lage ist. Sie spielt einen ansehnlichen Volleyball, teilweise mit schnellem Kombinationsspiel. Das Team schafft es jedoch nicht diese Leistungen über den Verlauf eines Satzes zu konservieren. „Es kommt immer wieder vor, dass wir uns auch größere Vorsprünge erarbeiten. Wenn wir dann jedoch zwei vermeidbare Fehler hintereinander machen, macht sich direkt Unsicherheit breit und wir verlieren die Sätze dann doch noch. Das ist nicht nur für Kathryn und mich als Trainerteam frustrierend, sondern auch für die Mannschaft.
Dass die Mannschaft bereits vorzeitig als Absteiger in die Landesliga feststeht ist die logische Folge. Bereits vor der Saison war dieser Verlauf denkbar, da das Team komplett neuformiert und als deutlich verjüngter Oberligaabsteiger an den Start ging. Das Team ist gespickt mit Spielerinnen, die bislang noch nie auf diesem Niveau im Ligabetrieb aktiv waren; dazu noch drei langzeitverletzte Spielerinnen.

Dennoch hatte man sich beim TVW von der Saison deutlich mehr erhofft. Auch wenn die Erfolgserlebnisse ausblieben, war die Tendenz immer positiv. Im Endeffekt war das Niveau in der Verbandsliga jedoch noch etwas zu hoch für das talentierte Team. Vor allem in Bezug auf die Konstanz im Spielverlauf. Während Werne mit seiner besten Leistung problemlos in der Liga mithalten kann, waren die Schwankungen in der Leistung das, was dem TVW den Klassenerhalt gekostet hat.
Am Samstag hatten die Damen dann ihr letztes Heimspiel gegen die SG TSC Gievenbeck. Hier verkaufte sich die Mannschaft im Gegensatz zu den anderen Spieltagen deutlich unter Wert und blieb gänzlich chancenlos (15:25,14:25,16:25).

„Bedingt durch den Saisonverlauf fehlt dem Team einfach das Selbstvertrauen. Das ist normal und das kriegen wir für die nächste Spielzeit auch wieder aufgebaut. Wir glauben an das Team und es macht Spaß die Fortschritte im Training zu erleben. Es dauert manchmal einfach länger als gehofft, diese Leistungen dann auch unter Wettkampfbedingungen abzurufen“, erklärt Bronek Bakiewicz.
Zum letzten Saisonspiel reist der TV Werne dann am 21. März zum Vorletztem, dem VfB Schloss Holte. Möglicherweise kann die Mannschaft von Kathryn Wiedemann und Bronek Bakiewicz die Saison dann doch noch mit einem Erfolgserlebnis abschließen.






















