Werne. Die U13 des TV Werne hat ihre erste Saison in der Oberliga auf dem zweiten Tabellenplatz abgeschlossen. Am letzten Doppelspieltag der regulären Saison zeigte die Mannschaft von Trainer Bernd Purzner zunächst eine souveräne Leistung gegen den SSV Meschede – das Spiel wurde glatt mit 2:0 (25:11, 25:6) gewonnen.
Im zweiten Spiel des Tages wartete mit dem VV Schwerte ein größeres Kaliber auf die Werner Mädchen. Nachdem der erste Satz mit 21:25 verloren ging, drehte der TVW jedoch auf und zeigte ein hochkonzentriertes und vor allem kämpferisch starkes Spiel. Mit 25:16 und 15:5 im Tie-Break drehten die Wernerinnen die Partie und blicken damit auf eine fast perfekte reguläre Saison zurück – nur gegen den unangefochtenen Spitzenreiter SC Hennen gingen beide Spiele verloren.
Damit hat die U13 des TV Werne auch sportlich die Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft erreicht. Da der TVW die Endrunde am 25. und 26. April in der Linderthalle ausrichtet, wären die Mädchen ohnehin qualifiziert gewesen. „Aber es geht natürlich auch darum, gegen die Top-Teams mitzuhalten. Und da haben wir in dieser Saison bewiesen, dass wir uns nicht verstecken müssen“, zeigt sich Bernd Purzner mit der Leistung seines Teams bisher hochzufrieden.
Die sportliche Qualifikation für die Endrunde der „Westdeutschen“ besteht aus zwei Viererturnieren. Für den TV Werne geht es dazu am Samstag, 7. Februar, nach Leverkusen zu den Gastgeberinnen des TSV Bayer 04 sowie gegen den SV Blau-Weiß Aasee aus Münster und den VC Eintracht Geldern vom Niederrhein. „Ziel ist es natürlich, auch hier sportlich weiterzukommen und das nächste Qualifikationsturnier zu erreichen“, gibt der Trainer die Marschroute vor.
In Werne bereitet sich der Verein derweil auf die Endrunde vor – viele Eltern und natürlich auch die Spielerinnen beginnen im Januar mit der Sponsorensuche sowie mit der Organisation. „Es ist toll zu sehen, wie viele hier mit anpacken. Wir hoffen, dass wir im April viele Zuschauerinnen und Zuschauer im Lindert begrüßen und viel Werbung für den Volleyballsport machen können“, so Bernd Purzner.






















