Inklusions- und Familienfest für alle: Mittendrin wird gefeiert

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Nordkirchen. Ein schöner Tag für alle: Darum geht es beim Sommerfest, das die Gemeinde Nordkirchen und die Kinderheilstätte seit einigen Jahren gemeinsam auf die Beine stellen. Am Samstag, 13. Juni 2026, ist es wieder soweit: Von 14 bis 18 Uhr finden große und kleine Menschen mit und ohne Behinderung Spiele, Spaß und Futtereien auf dem Gelände der Kinderheilstätte. Der Eintritt ist frei.

Das Familienprogramm startet um 14 Uhr. Es gibt WalkActs, Aktionsstände und ein Bühnenprogramm. Dazu kommen Musik, Bratwurst und Eis: An alles ist gedacht, versprechen die Veranstalter des Sommerfestes für alle. Auf der Bühne vor der Maximilian-Kolbe-Schule präsentieren sich Nordkirchener Vereine wie Tanzgruppen. Die integrative GummiBänd bringt Trommelmusik auf die Bühne und die Maximilian-Kolbe-Schule lädt zum Gebärden-Karaoke ein.Währenddessen kann auf dem gesamten Gelände der Kinderheilstätte nach Herzenslust gespielt, gemalt und gebastelt werden.

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Auch ein Rollstuhlparcours ist aufgebaut. Wer fleißig ist, alle Stände besucht und dabei Stempel auf seiner Laufkarte sammelt, auf den wartet am Ende der Runde ein kleiner Gewinn. Weil so viel Aktion Hunger und Durst machen, kümmert sich die Integrationsküche „Köstlich“ um die Verpflegung und die DLRG Nordkirchen ist mit einem Getränkestand vor Ort.

„Ein Fest für alle“ – das war die Idee des ersten Inklusionsfestes vor vier Jahren. Inzwischen hat sich die Idee etabliert. Bürgermeisterin Stefanie Holz freut sich auf das Inklusions- und Familienfest. „Unser Sommerfest zeigt, was unsere Gemeinde ausmacht, die sich vor einigen Jahren schon auf den Weg gemacht hat, inklusive Gemeinde zu sein: Menschen unterschiedlichster Hintergründe kommen zusammen, feiern miteinander und gestalten Gemeinschaft aktiv mit. Ich freue mich auf ein fröhliches Fest voller Begegnungen, Offenheit und Zusammenhalt.“

Thomas Pliquett, Geschäftsführer der Kinderheilstätte, ergänzt: „Die Welt ist im Moment kompliziert, macht uns Sorge und ist oft unerfreulich – für jeden von uns. Das Miteinander der Menschen leidet darunter, das können wir ständig erleben. Umso wichtiger sind Anlässe wie das Inklusionsfest, an denen wir gemeinsam einen schönen Tag verbringen und miteinander in Kontakt kommen: Uns alle vereint mehr, als uns trennt. Je häufiger wir diese Erfahrung machen, desto besser!“

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