Werne. Schnäppchen, Kleidung, Trödel, Antikes, Kunsthandwerk und Kuriositäten satt! Als am Samstag, 6. Juni, die Straßen und Plätze der Innenstadt für mehrere Stunden zu einem großen Flohmarkt wurden, lockte dies wieder einmal viele Menschen nach Werne. Die Veranstalter ziehen jetzt ein positives Fazit.
„Es hat alles wunderbar funktioniert. Im Vorfeld mit den Buchungen und am Tag selbst auch. Fast alle haben sich an die Spielregeln gehalten“, so Veranstaltungsmanager Markus Schnatmann von der Werne Marketing GmbH.
Lediglich eine Person hatte bereits am Freitagabend etwas voreilig einen Trödel-Pavillon aufgebaut und musste diesen direkt wieder abbauen, so der Veranstaltungsmanager. Die gesamte Nacht über sorgte zudem ein Sicherheitsdienst dafür, dass keine weiteren Versuche in dieser Hinsicht unternommen wurden.
Der Aufbau war am Veranstaltungstag ab 6 Uhr möglich. Dass es dabei zu Wartezeiten kommt, ist nicht auszuschließen, weil immer nur eine kleine Zahl an Fahrzeugen zum jeweiligen Platz fahren kann. „Wir haben Tipps gegeben, damit die Leute möglichst nah an ihren gebuchten Stellplatz kommen und dann nicht noch dreimal wenden müssen“, erklärt Schnatmann.
Mit Hilfe einer noch recht neuen Frequenzmessanlage an der Steinstraße hat das Stadtmarketing die Besucherströme ins Auge genommen. „Die Frequenz am Samstag war genau so groß wie beim bisher ersten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr – und da sind sehr viele Leute in der Stadt gewesen“, schildert Lars Werkmeister, Geschäftsführer der Werne Marketing GmbH.

Vereinzelte Befürchtungen im Vorfeld, dass der Brückentag dazu führen könnte, dass weniger Menschen zum Familienflohmarkt strömen, bewahrheiteten sich zur Zufriedenheit der Veranstalter auf jeden Fall nicht.
Da die Plätze nach Metern verkauft werden, ist noch nicht eruiert worden, wie viele Stände es insgesamt gewesen sind. Das Duo von Werne Marketing geht aber davon aus, dass es zwischen 400 und 500 Stände – darunter auch der Deckenverkauf vieler Kinder – gewesen sind.
Beim Verkauf der Standplätze waren die Bereiche um die Kirche und am Markplatz besonders beliebt, wie Schnatmann schildert: „Es gab aber auch Bewohner, zum Beispiel von der Südmauer, die sich gefreut haben, dass sie quasi direkt vor der eigenen Haustür ihre Sachen anbieten konnten.“
Der nächste Familienflohmarkt wird Anfang Juni 2027 ausgetragen.





















