Werne. „Hier wird eine eindrucksvolle, wichtige Arbeit für unsere Stadt geleistet“, fasste Benedikt Striepens die Ergebnisse eines Gespräches bei der Hospizgruppe Werne zusammen, das er während der Übergabe einer Spende anlässlich seines 40. Ratsjubiläums führte.
Durch den Vorsitzenden Dr. Hans Piepenbrock, den langjährigen Schriftführer Dr. Peter Böhm und Koordinatorin Martina Bußmann erhielt Striepens einen Einblick in die Schwerpunkte der Arbeit. Neben der seit 26 Jahren erfolgenden Sterbebegleitung hat die Hospizgruppe vor einigen Jahren die Begleitung trauernder Hinterbliebener aufgenommen. Dazu kam 2025 das Angebot von Friedhofsgesprächen, die ebenfalls auf positive Resonanz gestoßen sind.
Monatlich bieten ausgebildete Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Hospizgruppe Werne auf dem Friedhof am Südring die Möglichkeit zu einem unverbindlichen Austausch.
„Die Betreuung durch die Hospizgruppe fängt Angehörige auf und kann das Risiko für eine psychische Folgeerkrankung bei ihnen reduzieren“, beschrieb Dr. Hans Piepenbrock die Wirkung der Trauerbegleitung. „Wir bekommen viele positive Rückmeldungen zu unserer manchmal herausfordernden Arbeit“, ergänzte Dr. Peter Böhm.
Da die Arbeit vollständig ehrenamtlich erfolgt, sind Spenden wichtig. Allein die Ausbildung von Mitgliedern in der Trauerbegleitung kostet viel Geld, erläuterte Koordinatorin Martina Bußmann. „Mein Eindruck ist, dass Spenden hier wirklich sinnvoll ankommen“, resümierte Ratsmitglied Benedikt Striepens. Er könne die ehrenamtliche Arbeit der Hospizgruppe Werne nur unterstützen.





















