Werne. Beim Triathlon in Kalkar am vergangenen Sonntag (28.06.2026) stand für die TV Werne Wasserfreunde der zweite Saisonwettkampf in der Regionalliga auf dem Programm.
Die Veranstaltung am Niederrhein verlangte den Athleten auf einer ungewöhnlichen Strecke alles ab: 1.500 Meter Schwimmen im Wisseler See, gefolgt von 76 Kilometern auf dem Rad und abschließend 10 Kilometern Laufen – eine Distanz zwischen Olympischer und Mitteldistanz, die das Feld sowohl taktisch als auch körperlich forderte.
Für die Wasserfreunde gingen Kamil Jablonski, André Kerschek, Carsten Schwenke und Patrick Ziemba an den Start.
Der Renntag war geprägt von wechselhaften und insgesamt fordernden Bedingungen. Auf einzelnen Abschnitten sorgte intensive Sonneneinstrahlung für hohe Belastung, während andere Passagen zumindest etwas Schatten boten. Hinzu kamen kräftige Windböen, die insbesondere auf dem Rad zusätzliche Anstrengung bedeuteten.
Der schnellste der TV-Werne-Starter war Jablonski, der das Rennen auf einem starken 6. Gesamtplatz in 3:01 Stunden beendete. „Das Schwimmen hat sich besser angefühlt, als die Zeit gezeigt hat“, so Jablonski nach dem Rennen. Besonders beeindruckend war seine anschließende Radleistung mit einem Schnitt von 41 km/h – die zweitschnellste Radzeit des gesamten Feldes.
Die längere Distanz auf dem Rad habe den Einstieg schwer gemacht, dennoch sei er konsequent „all-out“ gefahren. In der zweiten Hälfte habe er das Tempo etwas herausgenommen – aufgrund von Hitze und Wind. Beim Laufen musste er schließlich dem hohen Energie- und Flüssigkeitsverlust Tribut zollen: Krämpfe in den Oberschenkeln, verursacht durch starkes Schwitzen und zu geringe Flüssigkeitszufuhr, bremsten ihn spürbar aus.
Schwenke erreichte nach 3:23 Stunden den 56. Gesamtplatz. Kerschek folgte auf Rang 65 in 3:32 Stunden.
Ziemba komplettierte das Team auf Platz 67 in 3:33 Stunden. Für ihn verlief der Tag mit besonderen Herausforderungen: Bereits vor dem Start musste ein kurzfristiger Raddefekt behoben werden. Zudem absolvierte er erstmals das Freiwasserschwimmen ohne Neoprenanzug, was ihm jedoch gut gelang. Auf dem Rad machten ihm böige Windabschnitte zu schaffen, und auch er wurde beim Laufen durch muskuläre Krämpfe im Oberschenkel gebremst. Trotz allem brachte er das Rennen ins Ziel, konnte jedoch nicht sein volles Leistungspotenzial ausschöpfen.
In der Teamwertung bleibt für die TV Werne Wasserfreunde nach einem anspruchsvollen Wettkampftag vor allem die Erkenntnis, dass die längere und untypische Distanz sowie die schwierigen Wetterbedingungen hohe Anforderungen an das gesamte Feld stellten – und zugleich wertvolle Erfahrungen für die weitere Saison lieferten.





















