Nordkirchen. Die Gemeinde Nordkirchen strebt bei der Entwicklung des Hotelquartiers Am Gorbach eine neue Strategie an. Die Politik hat jetzt einen neuen Plan beschlossen, wie die Gemeindeverwaltung in einer Pressemitteilung berichtet.
Die Fläche, das Quartier am Schloßpark, soll in vier Bereiche unterteilt werden. Das ermöglicht eine kleinteiligere Vermarktung. Die Stadtplanerin Susanne Schamp stellte diese Pläne jetzt im Ausschuss für Bauen und Planung vor und auch der Rat stimmte geschlossen für das Konzept.
Damit wird das rund 4,5 Hektar große Areal kleinteiliger gedacht, erklärt Manuel Lachmann, Fachbereichsleiter Bauen, Planung, Umwelt. Anstatt ein großes Areal mit einem Hotel als zentralen Bau zu vermarkten, können auf der Fläche verschiedene Nutzungen entwickelt werden. Die Aufteilung des Quartiers in vier Bereiche schafft auch die Möglichkeit, zunächst nur einen Teil der Fläche zu entwickeln. Denkbare Nutzungen sind unter anderem verschiedenen Wohnformen, auch ein Hotel sei weiterhin denkbar, sagt Bürgermeisterin Stefanie Holz. „Die Aufteilung verschafft uns mehr Flexibilität und sie macht uns unabhängig davon, den einen großen Planer und Investor zu suchen.“ Die Fläche gehört zu 100 Prozent der Gemeinde Nordkirchen.
Der Plan von Schamp und Partner sieht auch vor, die Sichtachse vom Schloss in das Quartier am Schloßpark hinein wieder herzustellen. Zurzeit ist sie so zugewachsen, dass sie kaum noch erkennbar ist. „Das könnte ein großer Mehrwert sein, wenn wir diese Verbindung wieder erlebbar machen“, sagt Manuel Lachmann.
Wie die vier Teilflächen vermarktet werden sollen und welche Nutzungen möglich sind, soll eine Arbeitsgruppe erarbeiten, die die Verwaltung einberuft. Die Vorschläge aus der Arbeitsgruppe werden danach politisch beraten und abgestimmt.




















