Werne. Bis Heiligabend am 24. Dezember sind es keine 60 Tage mehr Tage. Wie gut, dass traditionell am letzten Tag von Sim-Jü ein großer Krammarkt stattfindet, auf dem sich viele – mehr oder weniger sinnvolle – Mitbringsel und Präsente finden lassen. So war es auch jetzt wieder.
Vom rückenschonenden Fugenkratzern und diversen Reinigungsmitteln bis hin zu Artikeln für die kalten Tage sowie Haushalts-Hilfen zum Mitnehmen – wieder einmal war die Auswahl zwischen Bonenstraße, Marktstraße, Konrad-Adenauer-Straße und Bült üppig.
Das traf bis zum späten Vormittag ebenso auf die Resonanz zu. Zwischenzeitlich fühlte es sich fast so an, als würde man von den Menschenmassen in die ein oder andere Richtung „mitgetragen“. Wer da doch einen genaueren Blick auf die unterschiedlichen Angebote werfen wollte, musste teils gefühlt die Handbremse ziehen, um am gewünschten Stand zum Stehen zu kommen.
Wie immer kamen viele nur zum Gucken, Geld ausgegeben wurde trotzdem. Stets ein beliebter Anlaufpunkt ist der Bierstand des Fördervereins der Stadtbücherei Werne. Hier kommen Menschen zusammen, die sich in jedem Jahr hier treffen. „Dafür brauchen wir dann nicht mal eine Verabredung mit einer bestimmten Uhrzeit, irgendwann kommen eben alle zusammen“, schilderte Besucher Piet Herrberg.

Für viele Menschen aus Werne ist der letzte Sim-Jü-Tag ohnehin eine Art Feiertag. Nach dem Bummel über den Krammarkt geht es – nach ausreichender Versorgung mit Getränken und Speisen – dann oftmals direkt weiter zur Kirmes.
Sim-Jü bevölkerten ab 14 Uhr auch viele Kinder und Jugendliche, wohl wissend, dass die Fahrgeschäfte, Spielaktionen und Snack-Buden dann mit Rabatten locken. Auch viele Familien nahmen die Preisnachlässe der Schausteller gern mit. „Die bisherigen Kirmes-Tage waren schon teuer genug“, so eine Mutter mit einem Augenzwinkern.

Mehr Bilder vom Krammarkt und Sim-Jü gibt´s in unserer Galerie.

















