Lang geöffnete Geschäfte und eine hohe Spendenbereitschaft

Anzeige

Werne. Nach dem geglückten Auftakt am Freitag hat das Kulturevent auf dem Kirchplatz als auch das „Moonlightshopping“ am Samstagabend für eine gut besuchte Innenstadt gesorgt.

„Die Leute freuen sich, dass wieder was los ist und genießen es“, zeigte sich Veranstaltungsmanager David Ruschenbaum am Samstagabend vom guten Zulauf in der Stadt angetan.

In der Bummelzone war nach seiner Wahrnehmung deutlich mehr los als gewöhnlich, wie es bei den Händlern gelaufen ist, will Ruschenbaum ab Montag bei den Geschäften in Erfahrung bringen. Die Aktionsgemeinschaft „Wir für Werne“ und Werne Marketing hatten dafür gesorgt, dass sich viele Händler an der Aktion beteiligten und ihre Geschäfte länger öffneten.

Nahezu pausenlos war Hubertues Waterhues im Einsatz. Allerdings nicht wie gewohnt in seinem Geschäft an der Magdalenenstraße, sondern mit dem Spendenhut auf dem Kirchplatz. Er sammelte im Rahmen des Festivals Spenden für die durch die Starkregenkatastrophe in ihrer Existenz gefährdeten Buchhandlungen und Bibliotheken. „Die Leute sind wirklich großzügig und unterstützen uns richtig toll“, sagte er. 

Nahezu pausenlos war Hubertues Waterhues im Einsatz. Allerdings nicht wie gewohnt in seinem Geschäft an der Magdalenenstraße, sondern mit dem Spendenhut auf dem Kirchplatz. Foto: Volkmer

Über das Sozialwerk des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels wird das an beiden Tagen gesammelte Geld nun an direkt Betroffene weitergeleitet. „Das Geld kommt zu 100 Prozent da an, wo es helfen soll“, unterstrich Waterhues. Die Spenden werden unter anderem Händler unterstützen, bei denen die Versicherungsleistungen nicht ausreichen, um die durch die Flut entstandenen Schäden zu regulieren.  

Die Künstler des Festivals verzichteten bewusst auf ihre normale Gage und traten lediglich für ein „Handgeld“ auf. Möglich geworden ist die Durchführung des Festivals unter anderem durch eine „generöse Unterstützung“ (Waterhues) der Volksbank Kamen-Werne. Magnus See vom Ventura Verlag und Roland Sperlich vom Kleinkunst- und Kulturverein flözK hatten dafür gesorgt, dass sich den Besuchern auch am zweiten Tag ein unterhaltsames Kultur-Programm bot.

Kostproben gehörten beim „Moonlightshopping“ am Samstagabend dazu. Foto: Volkmer

Weitere Artikel von Werne Plus

Kürzere Tage, mehr Wildwechsel: Hegering warnt vor Wildunfällen

Werne. Wenn die Tage kürzer werden, steigt die Gefahr von Wildunfällen deutlich. Der Hegering Werne ruft Autofahrerinnen und Autofahrer deshalb zu besonderer Vorsicht auf. „Mit...

Wandern für Trauernde: Hospizgruppe hat noch Plätze frei

Werne. Ein Stück Weg zusammen gehen. Vom Alltag abschalten. Erfahrungen austauschen. Offene Ohren finden. Kraft tanken und Mut schöpfen. So wie der Herbst die...

Vortrag der VHS Werne: Frauen im Rechtsextremismus

Werne. Ihre Rolle ist zentral und dennoch werden sie in den öffentlichen Diskussionen um Rechtsextremismus meist vergessen: Die Frauen, welche in rechtsextremen Kreisen leben,...

Kick zu Sim-Jü: Tradition, guter Zweck, Bummelpäckchen und ein Abschied

Werne. Sim-Jü ist immer ein großes Miteinander zwischen Schaustellern und der Werner Bevölkerung. Nur zum inoffiziellen Auftakt geht es im sportlichen Sinne gegeneinander -...