Samstag, April 4, 2026

Erste Einblicke in das neue Kastanienquartier in Werne

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Werne. Auf dem früheren Gelände der Wiehagenschule an der Horster Straße sind 28 neue Wohneinheiten entstanden. Bevor am 1. November die ersten Bewohner in das erste der beiden Gebäude im Kastanienquartier einziehen, gibt es bei WERNEplus erste Einblicke in das neueste Projekt der Wohnungsbaugenossenschaft Lünen (WBG).

Noch ist Bauleiter Markus Jücker der Mann mit dem großen Schlüsselbund, an dem sich die Schlüssel zu allen 28 neuen Wohnungen befinden. Das wird sich in gut zwei Wochen ändern, denn ab Anfang November ziehen die ersten Bewohner ein.

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„Der Winter hat uns gut zwei Wochen Zeit gekostet. Da sind wir mitten im Rohbau gewesen und konnten bei Minusgraden nicht weiter machen“, blickt der Bauleiter auf den Jahresanfang zurück. Materialknappheit sei nur bedingt ein Problem gewesen. „Letztlich hat es doch immer funktioniert.“ Wie berichtet, hatte das Bauprojekt bei der WBG Priorität, sodass auch Material von anderen Baustellen nach Werne geliefert wurde.

Auf dem früheren Gelände der Wiehagenschule sind 28 neue Wohneinheiten entstanden. Foto: Volkmer

Das von der Horster Straße aus betrachtet hintere Gebäude ist das erste, das in Kürze mit Leben gefüllt wird. „Dies hier ist die Hausnummer 83a, drüben ist die Hausnummer 83“, erklärt Jücker beim Rundgang. Das Gebäude, auf dessen anderer Seite sich die alte Turnhalle der Wiehagenschule befindet, ist quasi bezugsfertig. „Die Heizung wird noch nachgestellt und vielleicht die eine oder andere Fuge nachgezogen“, so Jücker. Im anderen Gebäude sind Fliesenleger und Anstreicher auf der Zielgeraden, hier können die Wohnungen zum 1. Januar bezogen werden.  

Damit deutet alles darauf hin, dass der Zeitplan der WBG eingehalten wird, die immer das Ziel formuliert hatte, dass schon zum Ende des Jahres die ersten Bewohner einziehen. Die Hälfte der Wohnungen wird bekanntlich öffentlich gefördert, die andere Hälfte ist frei finanziert entstanden. Mitte Juli sind die ersten Begehungen erfolgt, insgesamt gab es weit über 150 Interessenten.

Die künftigen Bewohner des Wohngebiets kommen zum Großteil aus Werne, einige aber auch aus der näheren Region. Einer der neuen Mieter nimmt eine größere Standortveränderung vor, er zieht aus Köln in die Lippestadt. Das Durchschnittsalter der Mieter ist bunt gemischt und geht von 26 Jahre bis Anfang 70. Ein Mix zwischen jung und alt, den die WBG auch angestrebt hatte.  

Das von der Horster Straße aus betrachtet hintere Gebäude ist das erste, das in Kürze mit Leben gefüllt wird. Foto: Volkmer

Am Sonntag lesen Sie auf WERNEplus unter anderem, was noch im Außenbereich der Wohnsiedlung geplant ist.

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