Simon Rüschenschmidt zum Landesfinale der Chemie-Olympiade

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Werne. Während sich die Spitzensportler dieser Welt auf den Wettkampf um Gold, Silber und Bronze bei den XXIV. Olympischen Winterspielen in Peking vorbereiten, richtet der Werner Abiturient Simon Rüschenschmidt seinen Blick auf einen anderen Wettbewerb.

Denn die 20 besten NRW-Teilnehmer des renommierten Wettbewerbs „Internationale Chemie-Olympiade“ – einer davon ist Rüschenschmidt – nehmen vom 19. bis 23. Februar an dem von Bayer ausgerichteten Landesseminar in Leverkusen unter sehr strengen Coronaschutzbedingungen teil. Dabei stehen knifflige theoretische Chemie-Aufgaben und ein intensives Laborpraktikum auf der Agenda.

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„Ich bin mal gespannt, was auf uns zukommt!“ Das war die erste Reaktion von Simon Rüschenschmidt nach Bekanntwerden des Erreichens des Landesfinales bei der Internationalen Chemieolympiade. Als Schüler des Gymnasiums St. Christophorus (GSC) besucht er den kooperativen Chemie-LK in der Q2 am Anne-Frank-Gymnasium Werne (AFG). GSC-Schulleiter Thorsten Schröer meint: „Simons Erfolg zeigt eindrucksvoll die fruchtbare und gelingende Kooperation der beiden Gymnasien hier in Werne. Die Schülerinnen und Schüler stehen immer im Vordergrund.“

Simon Rüschenschmidt ist in der chemischen Wettbewerbsszene kein Unbekannter. Er gehörte im letzten Jahr beim bundesweiten Dechemax-Wettbewerb der Deutschen Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie in seiner Altersgruppe zur Siegermannschaft des Leistungskurses am Anne-Frank-Gymnasium FG.

Das AFG ist bekanntlich die einzige MINT-EC-Schule im Nordkreis Unna und fördert intensiv naturwissenschaftliche Nachwuchstalente in Werne.

Jetzt nimmt Rüschenschmidt nach erfolgreicher Absolvierung der zweiten Runde der Internationalen Chemie-Olympiade, die vor Weihnachten an einem zentralen Termin in Klausurform ausgetragen wurde, am Landesfinale teil. Dazu hat er – wie unter Abiturbedingungen – am 3. Dezember drei Stunden lang seine ganzen chemischen und problemlösenden Kompetenzen zur Anwendung gebracht. „Die Aufgaben habe ich mir natürlich vorher angesehen. Man konnte einfach in der Zeit nicht fertig werden. Das ist typisch für Chemieklausuren an der Uni. Da wird auch das Mindset auf eine harte Probe gestellt“, sagt Marcel Damberg, Schulleiter des Anne-Frank-Gymnasiums, LK-Lehrer und stolzer Betreuer des Schülers.

Insgesamt 13 Nachwuchsforscher aus Nordrhein-Westfalen qualifizieren sich schließlich für die nächste, auf Bundesebene stattfindende Auswahlrunde, die mit insgesamt 60 Teilnehmern aus ganz Deutschland vom 4. bis 11. März 2022 in Göttingen stattfinden wird. Dadurch kommen die Startenden ihrem Traum, der Teilnahme am Finale der 54. „Internationalen Chemie-Olympiade“ in Tianjin (China), einen entscheidenden Schritt näher.

Teilnehmen darf jeder, der nachweislich geimpft oder genesen und am Anreisetag negativ getestet ist. Vor Ort werden wir zimmerweise jeden Tag testen, bevor es zum Frühstück und dann ins Labor geht“, so Birgit Vieler, Landeskoordinatorin für die Chemie-Olympiade.

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