Stadt Werne stellt sich auf große Fluchtbewegung ein

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Werne. Der fortwährende Krieg in der Ukraine beschäftigt auch das Gebäudemanagement des Kommunalbetriebs Werne, wie Leiter Frank Adamietz im Fachausschuss der Politik darlegte. Man müsse sich auf eine ähnliche Situation wie 2015/16 einstellen – und vorbereitet sein.

50 ukrainische Geflüchtete, die in Privathaushalten untergebracht sind, seien bereits erfasst und registriert, hinzu kämen weitere 50 in privaten Wohnungen (Stand: 9. März), berichtete Adamietz.

„Wir sondieren den in Werne problematischen Wohnungsmarkt und sichten Angebote“, schilderte er die Arbeit seiner Abteilung, Raum für die Kriegsflüchtlinge zu schaffen.

Sehr erfolgreich war die Stadt Werne bislang immer mit der dezentralen Unterbringung von Asylsuchenden. Die schwierige Situation in Osteuropa zwingt die Verantwortlichen nun scheinbar zum Umdenken. „Wir müssen auch überlegen, Bestandsgebäude zu Sammelunterkünften mit gemeinschaftlichen sanitären Anlagen und Küchen umzurüsten“, erklärte Frank Adamietz. Als Beispiel nannte er die ehemalige Barbaraschule.

Hier ist bis zum Ende des Kindergartenjahres noch die Kita an der Schule beheimatet. Die Gruppen ziehen aber bekanntlich in den Neubau der Jugendhilfe am Krankenhaus, die Kita „Tillo am Zauberwald“.

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