Vollalarm für die Freiwilige Feuerwehr am Krankenhaus

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Werne. Am Sonntagmorgen kam es um 6 Uhr zu einem Vollalarm für die gesamte Freiwillige Feuerwehr Werne. Im St. Christophorus-Krankenhaus hatte ein Rauchmelder in der Lüftungsanlage ausgelöst.

Dies führte dazu, dass die Brandmeldeanlage eine automatische Feuermeldung in der Leitstelle in Unna ausgelöste, welche die Rettungskräfte alarmierte. Rund vierzig Feuerwehrleute machten sich mit zehn Fahrzeugen aus den Außenbereichen wie Langern, Holthausen, Stockum sowie aus der Innenstadt auf den Weg zum Krankenhaus.

Die Erkundung des Einsatzleiters Thomas Temmann bestätigte, dass die Brandmeldeanlage im Bereich der Lüftungsanlage im Kellergeschoss ausgelöst hatte. Ebenfalls bekam der Leiter der Wehr die Rückmeldung über eine leichte Verrauchung in den darüberliegenden Operationssälen 1 und 2 im Erdgeschoss. Die ersten eintreffenden Einsatzfahrzeuge wurden daraufhin zum Parkdeck des Kellergeschosses disponiert.

Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem Hohlstrahlrohr anhand der Objektkarte in den Lüftungsraum vor. Da sich das Brandereignis sehr schnell und gut lokal begrenzt identifizieren ließ, wurde in enger Rücksprache mit der Krankenhausleitung sowie der Haustechnik abgestimmt, keine Stationen zu räumen.

Am frühen Sonntagmorgen hatte die Feuerwehr einen Einsatz am Krankenhaus. Foto: Feuerwehr Werne
Am frühen Sonntagmorgen hatte die Feuerwehr einen Einsatz am Krankenhaus. Foto: Feuerwehr Werne

Die verbaute Technik im Krankenhaus hat anforderungsgemäß funktioniert und beim Auslösen der Brandmelder in der Lüftungsanlage Rauchabschlussklappen in der Lüftungsverteilung geschlossen. So konnte sichergestellt werden, dass kein Rauch im Gebäude durch die Lüftungsanlage verteilt wurde. Parallel zum Löschangriff im Lüftungsraum kontrollierten weitere Trupps die angrenzenden Bereiche mit der Wärmebildkamera und gaben Rückmeldung im Bezug auf Brandgeruch und ähnliche Erkenntnisse.

Ebenfalls wurde mit Hilfe der Haustechnik die betroffene Lüftungsanlage abgeschaltet. Da ebenfalls keine weiteren Brandmelder an der Brandmeldezentrale auslösten, konnte schnell die Lage unter Kontrolle gemeldet werden. Die Feuerwehrleute scannten mit einer Wärmebildkamera jedes technische Gerät im Lüftungsraum sowie der Luftkanäle und Schächte. Aufwändig wurde die Verkleidung eines motorbetriebenen Lüfters entfernt, um an die qualmende Isolierung zu kommen. Vermutlich Aufgrund eines technischen Defektes ist ein Lüfter heiß gelaufen und dieses hatte die Isolierung in Brand gesetzt.

Um keinen Gebäudeschaden durch Wasser zu verursachen, wurde im Lüftungsraum die mittlerweile ausgeschaltete Lüftungsanlage mit CO2 Löschern abgelöscht und gekühlt. Die qualmende Isolierung wurde zum Ablöschen ins Freie gebracht. Um 7.30 Uhr konnte die Einsatzstelle nach dem Rücksetzen der Brandmeldeanlage an den Betreiber übergeben werden. Des Weiteren an diesem Einsatz beteiligt war die Polizei und der Rettungsdienst aus Werne.

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