Kommunen knüpfen Klimaschutz-Netzwerk Wasserstoff

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Werne. Die Vertreter von 53 Kommunen der Metropole Ruhr, darunter die Stadt Werne, haben eine Erklärung zur Bildung des gemeinsamen Klimaschutznetzwerks Wasserstoff unterzeichnet. Von der Auftaktveranstaltung am 8. November berichtete Wirtschaftsförderer Matthias Stiller jetzt im Ausschuss für Umwelt Mobilität und Klimaschutz (UMK).

Im interkommunalen Austausch sollen Entwicklungen für die Nutzung von grünem Wasserstoff in der Metropole Ruhr gefördert werden. Gemeinsam wolle man bis 2030 kurzfristig Lösungen erarbeiten, um so die Grundlagen für die notwendigen Infrastrukturen zu schaffen. Sinn und Zweck des kommunalen Bündnisses sei eine verbesserte Klimaschutzplanung sowie das Ziel der Initiative, zusammen Klimaneutralität zu erreichen.

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Zum H2-Klimaschutznetzwerk gehört die Einrichtung eines IT-Tools, das bereits erreichte Treibhausminderungen sichtbar und außerdem die Simulation von geplanten Minderungsstrategien möglich macht. Außerdem sollen die beteiligten Kommunen zum Einsatz von grünem Wasserstoff beraten werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Klimaschutznetzwerk Wasserstoff werde in den kommenden Jahren mit 1,67 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert, informierte Stiller. Die Inhalte seien Querschnittsaufgaben der Bereiche Klimaschutz und Wirtschaftsförderung, ergänzte er.

Regelmäßige Infos zu Klimaschutz- und Mobilitätskonzepten

Regelmäßige Informationen zu den langjährig angelegten Klimaschutz- und Mobilitätskonzepten der Stadt Werne hat die Unabhängige Wählergemeinschaft Werne (UWW) per Antrag im UMK eingefordert. „Wir möchten wissen, welche Maßnahmen werden zurzeit angegangen, umgesetzt, wie ist der Planungsstand und wann sind diese fertig. Ebenso sollte eine Beurteilung des erreichten Erfolges im Sinne der Verbesserung des Klimas dargestellt und berechnet (falls nicht möglich abgeschätzt) werden, heißt es in dem Antrag.

Im Ausschuss hielt man dies für sinnvoll, wollte aber auch den Arbeitsaufwand für die Verwaltung im Rahmen halten. Bei 53 Maßnahmen allein beim Klimaschutzkonzept, die finanziell abgebildet und unter inhaltlichen Schwerpunkten zusammen zufassen, sei dieser nicht gering, so Dezernent Ralf Bülte sinngemäß. Außerdem gelte es, stets auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.

Das Controlling zur Umsetzung der Maßnahme verortete man im Ausschuss beim neuen Klimaschutzmanager, der im Januar seine Stelle in der Verwaltung antreten wird. In der nächsten UMK-Sitzung am 7. Februar 2023 – nach einer Einarbeitungsphase für den Klimaschutzmanager – könne man die Aufgabe angehen, einigte man sich einstimmig auf den UWW-Antrag.

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