Rollendes Kaffeehaus legt auf Pilgertour Stopp in Werne ein

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Werne. Der zur Zeit durch die Berichterstattung in vielen Medien wohl bekannteste Oldtimer-Doppeldeckerbus legt auf seiner aktuellen Tour eine längere Station in Werne ein. Am kommenden Montag, 27. März, rollt Michel Malcin mit seinem Genussbus unter dem Namen „Doppellecker“ in die Lippestadt.

In unmittelbarer Nähe des früheren Horne-Centers am Konrad-Adenauer-Platz möchte der Barista fünf Tage lang für besondere Momente sorgen. In Gesprächen und ebenso mit besonderen, koffeinhaltigen Genüssen.

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Über 16 Jahre lang hat Michel Malcin als Pastor gearbeitet. Eine Krankheit verhinderte die weitere Ausbildung des Berufs, sodass sich der gebürtige Thüringer, der lange auch in NRW gepredigt hat, nach einer längeren Zeit der Neuorientierung das besondere, im wahrsten Sinne des Wortes abgefahrene Café, gegründet hat.

Mit dem auffälligen Fahrzeug ist Malcin in diesem Jahr von Osnabrück unterwegs nach Santiago de Compostela, welches Ende Oktober erreicht werden soll. An unterschiedlichen Orten legt er einen Stopp ein und schafft in seinem Bus, der im Stil der 60er Jahre eingerichtet ist, Raum für Begegnung, Inspiration und Genuss.

Premiere in der Lippestadt

Dass der Doppeldeckerbus einen der Halte in Werne einlegt, ist Heinrich Hakenberg zu verdanken. Der ehemalige Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe hat Malcin zufällig kennengelernt und überzeugt, auf seinem Weg in die Hauptstadt der spanischen Autonomen Gemeinschaft Galicien einen Stopp in der Lippestadt einzulegen.

„Das ist ein toller Typ. Es macht richtig Spaß, ihm zuzuhören. Er wird am Montagmittag eintreffen und freut sich auf viele Begegnungen“, kündigt der 71-Jährige aus Werne an. Der langjährige Frauenarzt hat zudem eine Aktion am Mittwochnachmittag initiiert, bei der eine Reihe an lokalen Medizinern ihre Arzthelferinnen zu einem gemütlichen Nachmittag in den Bus einladen. Der ehemalige Pastor wird bis Freitag, 31. März, in Werne bleiben.

Im Bus werden laut Malcin nicht nur Fragen nach einem guten Kaffee beantwortet, sondern auch die der eigenen Träume und Lebensziele.

„Wir wollen mit dem Standort vor dem ehemaligen Hornecenter auch wieder mehr Bewegung in die Innenstadt bringen“, meinte David Ruschenbaum im Gespräch mit WERNEplus. Übrigens: Der Veranstaltungsmanager hatte gestern in dieser Funktion seinen letzten Arbeitstag im Stadthaus. Er wechselt bekanntlich nach Selm.

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