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Werne. Über ein Gespräch zwischen dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe und ortsansässigen Bauunternehmen berichtet Stephan Wehmeier von dessen Wahlkreisbüro in einer Medienmitteilung.

Die Unternehmer, darunter Familie Sievert von Sievert Bau aus Werne, Frank Dutsch von DK Bau aus Bergkamen, sowie Dirk Berkemeyer vom NRW-Landesbauverband äußerten demnach ihre Sorge über die Ersatzbaustoffverordnung des Bundes, die am 1. August 2023 in Kraft treten soll. Die Verordnung stelle die Unternehmen vor große Herausforderungen.

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Der Bundestagsabgeordnete zeigte Verständnis für die Sorgen der Unternehmer: „Immer mehr Auflagen und unsinnige Vorschriften behindern und zerstören im schlimmsten Fall kleine und mittelständische Bauunternehmen. Dadurch wird Bauen immer teurer, Arbeitnehmer/innen sind von Arbeitsplatzverlust bedroht und das Versprechen der Ampelregierung, 400.000 neue Wohnungen zu bauen, können wir getrost vergessen.“

Hubert Hüppe (CDU): „Nehme Thema mit nach Berlin“

In dem Gespräch hätten sich die Bauunternehmen über zusätzliche Dokumentationspflichten beklagt. So sehe die Verordnung eine Vielzahl neuer Klassifizierungen für mineralische Ersatzbaustoffe vor. Außerdem solle Bodenaushub unabhängig von einer Schadstoffbelastung als Abfall eingestuft werden, hieß es ferner. Hüppe betonte: „Die Bauunternehmen haben mir eindringlich geschildert, dass sie sich mit immer mehr bürokratischen Anforderungen konfrontiert sehen, die von kleinen Unternehmen kaum noch zu bewältigen sind.“

Er sagte zu, das Thema mit nach Berlin zu nehmen und sich an die Fachsprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Anja Weisgerber (Umwelt) und Christian Freiherr von Stetten (Parlamentskreis Mittelstand), zu wenden. „Wir müssen das Bauen endlich einfacher machen und den Druck auf die Ampelkoalition in dieser Frage erhöhen“, so der heimische Abgeordnete.

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