WSC gewinnt Auftaktmatch gegen starke Ahlener deutlich

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Mit einem klaren 3:0 (1:0) beim ambitionierten ASK Ahlen startete Landesliga-Absteiger Werner SC in die neue Saison. „Es war eine mannschaftlich geschlossene Leistung, jeder kämpfte für jeden“, fasste ein zufriedener Kurtulus Öztürk zusammen. „Der Sieg war auch in der Höhe verdient“, sagte der WSC-Trainer.

Die rund 150 Zuschauer – davon etwa 50 aus Werne – sahen temporeiche Anfangsminuten im Ahlener Nordpark. Die erste Torchance hatten die Gastgeber nach einer Viertelstunde, doch Stürmer Chris Thannheiser klärte für seinen schon geschlagenen Schlussmann Henrik Pollak akrobatisch vor der Linie. Die Drangphase der Ahlener überstand die sicher stehende Defensive um Nico Holtmann und Marvin Stöver. Durch schnelles Umschalten gelang es dem WSC, sich freizuspielen, und kam selbst zu guten Torchancen. Die beste vergab Maurice Modrzik nach einer halben Stunde, zwei Minuten später köpfte Efe Bozaci einen Schwerbrock-Freistoß über das ASK-Tor. Besser machte es in der 32. Minute Chris Thannheiser, der ein Zuspiel von Marc Schwerbrock aufnahm und den Ball aus 18 Metern flach einschoss. „Das war ein super herausgespieltes Tor“, freute sich Öztürk.

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Im zweiten Durchgang drängte der ASK auf den Ausgleich. „Da waren wir anfangs zu passiv.“ Mit Yannick Lachowicz, Frederic Fischer und Jannik Prinz schickte Trainer Öztürk frische Kräfte aufs Feld, die sich nahtlos einfügten und die Offensive belebten. Vor allem die Freistöße von Mark Schwerbrock sorgten immer wieder für Gefahr. Als nach einem Modrzik-Pass in den Sechzehner gleich mehrere Werner mit ihren Schussversuchen scheiterten, war es Marvin Stöver, der in der 77. Minute das 2:0 erzielte. Auch beim 3:0 lieferte Modrzik die Vorarbeit: Seine Flanke köpfte Jannik Prinz zum 3:0-Endstand ein.

„Das war eine richtig gute und geschlossene Leistung des Teams“, lobte der Trainer. „Die eingewechselten Spieler passten sich super ein, und die kämpferische Einstellung war top.“ Aufgrund der Torchancen gehe das Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung. „Manchmal haben wir die Bälle zu schnell nach vorn gespielt“, sah „Kutte“ Öztürk Verbesserungspotenzial, „wir hätten den Ball auch mal in den eigenen Reihen halten müssen.“

WSC: Pollak – Holtmann, Stöver, Seifert (85. Martinovic), Drews, C. Lachowicz (53. Y. Lachowicz), Schwerbrock, Becker (53. Fischer), Bozaci, Modrzik, Thannheiser (65. Prinz)

Tore: 0:1 Thannheiser (32.), 0:2 Stöver (77.), 0:3 Prinz (90.)

Einen gelungenen Saisonauftakt feierte WSC-Coach Kurtulus Öztürk mit seinem Team beim Ahlener SK. Foto: MSW/Archiv
Einen gelungenen Saisonauftakt feierte WSC-Coach Kurtulus Öztürk mit seinem Team beim Ahlener SK. Foto: MSW/Archiv

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