Freitag, Mai 1, 2026

Eintracht dreht dank Berke Durgut „Spiel auf ein Tor“ erst spät

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Werne. Eintracht Werne bleibt in der Erfolgsspur und festigte mit dem hochverdienten Heimsieg den dritten Tabellenplatz in der Fußball Kreisliga A1 (UN/HAM).

Eintracht Werne – Hammer SpVg II 3:1 (0:1)

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Bis zum fünften „Dreier“ in Folge war es ein hartes Stück Arbeit für die Evenkämper, denn die Gäste gingen per Kopfball früh in Führung (2.). „Das war so ziemlich die einzige Chance des Gegners in 90 Minuten. Danach entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor“, meinte Eintracht-Coach Aykut Kocabas.

Mit wütenden Angriffen drückten die Platzherren auf den Ausgleich. Pech hatte Kapitän Enes Akyüz, der nur den Pofsten traf. Weitere gute Möglichkeiten ließ die Kocabas-Elf ungenutzt. „Der Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt schon hochverdient gewesen“, so der Trainer, der seine Mannschaft in der Halbzeitpause motivierte, weiter nach vorne zu spielen.

Und das taten die Evenkämper auch, erarbeiteten sich Chance um Chance. Doch das HSV-Gehäuse schien wie vernagelt. Etwas einfacher wurde es für Werne, als Hamms Hendrik Beste die Rote Karte wegen groben Foulspiels sah (70.).

Fünf Minuten später durfte die Eintracht dann endlich jubeln: Über rechts kam der Ball zu Berke Durgut, der aus der Drehung zum 1:1 traf. Kurz darauf glückte Santino Benning auf Zuspiel Durguts das 2:1 (83.). Seine Glanzleistung krönte er dann mit seinem zweiten Treffer aus 25 Metern genau in den Winkel (86.). „Das war heute ganz stark von Berke“, freute sich Akyut Kocabas über seinen Neuzugang, der erst während der laufenden Vorbereitung zu den Schwarz-Weißen stieß. Höherklassige Erfahrung hatte Durgut zuvor in der Türkei gesammelt.

Am kommenden Sonntag (12. November) gastiert Eintracht Werne bei der SG Bockum-Hövel II. Anstoß ist bereits um 12.45 Uhr. Wenig später steigt das Spitzenspiel zwischen dem Zweiten Herringen gegen Tabellenführer TSC Hamm – die Chance für die Evenkämper noch näher an die Spitze heranzurücken.

„Dass wir aktuell soweit oben stehen, war nach unserem Umbruch im Sommer nicht zu erwarten. Ich freue mich, dass sich die Mannschaft von Woche zu Woche verbessert“, so Aykut Kocabas abschließend.

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