2:0 im Nachholspiel: WSC ist „Herbstmeister“

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Werne. Ein Doppelschlag in der 19. und 21. Minute entschied das Nachholspiel des Werner SC beim SV Hilbeck. Mit dem 2:0 (2:0) krönte der WSC die Hinrunde und holte sich ungeschlagen die Herbstmeisterschaft. Mit 38 Punkten führt der Werner Club die Tabelle an vor dem VfL Kamen (36) und TuS Freckenhorst (25).

Bezirksliga 7, Nachholspiel, 13. Spieltag: SV Hilbeck – Werner SC 0:2 (0:2)

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Wegen Unbespielbarkeit des Rasenplatzes nach starken Regenfällen war die Partie am 12. November abgesagt worden. Nach eingehender Überprüfung noch am Samstagvormittag gab eine Kommission nun „grünes Licht“ für das Spiel am Nachmittag. In der Pause allerdings stand die Fortsetzung auf der Kippe. Erst nach eingehender Beratung entschied sich Schiedsrichter Chris Nielinger, das Spiel nicht abzubrechen.

Die Gäste aus Werne kamen mit den schwierigen Platzverhältnissen besser zurecht und bestimmten das Spiel. „Da muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Das war in der ersten Halbzeit richtig gut gespielt“, lobte Trainer Kurtulus Öztürk. Chancen zur Führung gab es reihenweise durch Chris Thannheiser, Robin Przybilla, Yannick Lachowicz, Maurice Modrzik und Efe Bozaci. Doch was die Offensivabteilung des WSC nicht schaffte, gelang den Abwehrspielern. In der 19. Minute erzielte Außenverteidiger Dennis Seifert, der für Colin Lachowicz auf der linken Seite spielte, das 1:0 durch einen Schlenzer in die hintere Ecke. Zwei Minuten legte sich Zoran Martinovic nach einer Ecke den Ball zurecht und zog aus der zweiten Reihe ab. Als Hilbecks Schlussmann den Schuss nur nach vorn abwehren konnte, schaltete Nico Holtmann am schnellsten und drückte den Ball über die Linie.  

Im zweiten Durchgang schaltete der WSC auf Verwaltungsmodus, auch weil der Gegner kurz nach Wiederanpfiff nach einer Roten Karte in Unterzahl spielen musste. „Man darf dabei nicht vergessen, dass der Platz immer tiefer wurde“, zeigte Öztürk Verständnis für die kräfteschonende Spielweise seiner Elf. „Wir hatten heute wieder Chancen für fünf, sechs Tore, aber wichtig ist, dass wir im torgefährlichen Bereich immer präsent sind.“

Zweimal durfte der Werner SC in Hilbeck jubeln.

Im ersten Spiel der Rückrunde trifft der Werner SC am Sonntag, 3. Dezember, auf den Tabellenvierten ASK Ahlen. Anpfiff ist um 14.30 Uhr im Sportzentrum Lindert.   

WSC: Pollak – Holtmann, Martinovic, Stöver, Y. Lachowicz, Seifert (ab 79. Nattler), Fischer (ab 79. Drews), Thannheiser (ab 90.+1 Drücker), Bozaci (ab 66. Przybilla), Prinz, Modrzik (ab 90.+1 Calikbasi)

Tore: 0:1 Seifert (19.), 0:2 Holtmann (21.)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte (46.) gegen Hilbeck

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